Wer wird Autor der Freiheit des Monats? Hier stellen wir Ihnen drei Veröffentlichungen des Vormonats vor, die sich mit den Themen Freiheit und Liberalismus beschäftigen. Sie entscheiden per Abstimmung, welchen der Beiträge Sie für den wertvollsten halten. Wer die meisten Stimmen erhält, wird Autor der Freiheit für den betreffenden Monat. Zu Beginn des Folgejahres können Sie aus den Monatssiegern den Autor der Freiheit des Jahres wählen. Und hier sind die Vorschläge für den Monat Juli 2010:
Beitrag 1:
Wohlfahrtsstaat: Der geordnete Rückzug
von Robert Nef
Was ist liberale Sozialpolitik? Wie sozial ist Marktwirtschaft? Diese Themen werden im Gefolge der Finanzkrise nicht mehr nur von schadenfrohen Sozialisten diskutiert, sondern auch von Liberalen, die sich nicht länger als unsozial diffamieren lassen wollen. Robert Nef, Präsident des Stiftungsrates des Liberalen Instituts der Schweiz, bietet unter dem Titel "Wohlfahrtsstaat: Der geordnete Rückzug" zehn Thesen und drei Reflexionen an, die teils ernüchternd sind (These 2: Demokratie und Wohlfahrtsstaat sind auf die Dauer nicht nachhaltig kombinierbar), teils aber auch hoffnungsfroh (Reflexion 3: Vertrauen in die kreative Dissidenz der Jugend).
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Beitrag 2:
Zur Attraktivität der libertären Botschaft
von Rolf W. Puster
Zum Libertären Jahrestreffen 2010, „Große Freiheit 01“ in Hamburg, hat Rolf W. Puster im Juni den Eröffnungsvortrag mit dem Titel "Zur Attraktivität der libertären Botschaft" gehalten, der hier zur Abstimmung steht. "Die libertäre Botschaft", so Puster, "hat nur sehr wenige Kernpunkte; sie enthält vor allem: Verbot und Ächtung der initialen Gewaltanwendung und Gewaltandrohung sowie den Schutz von Leben, Freiheit und Eigentum im Sinne elementarer Abwehrrechte." Puster grenzt den Libertarismus nicht nur klar vom Sozialismus, sondern auch von konservativen Wertorientierungen ab. Überdies habe die libertäre Botschaft weit mehr zu bieten, "als nur das Klischee des kaltschnäuzigen Yuppies zu bedienen."
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Beitrag 3:
Die Beleidigten
von Wolf Lotter
Ausgehend vom immer noch nicht wirklich aufgeklärten Rücktritt von Bundespräsident Köhler befasst sich Wolf Lotter mit Fragen der politischen Kultur. Sein Vorwurf: "Man wird in diesem Land ständig aufgefordert 'ehrlich' und 'offen' zu sagen, was man denkt, und wenn man es mal tut, dann zucken rundum die Mundwinkel. Die Diktatur der Politischen Korrektheit fordert zum Lügen auf, zum Heucheln, zum Betrügen. Weil das jeder weiß, wird unablässig dennoch beschworen, 'die Wahrheit' zu sagen, und gleichsam dazu aufgefordert, 'kritisch' mit Themen und Personen ins Gericht zu gehen." Das, so Lotter, gehe nur in einem Land, "in dem aus guten ideologischen Gründen den Leuten jedes Nachdenken über den eigenen Wohlstand und die Wirtschaft dahinter ausgetrieben wurde."
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Wer wird Autor der Freiheit Juli 2010? Lesen Sie die Beiträge und stimmen Sie hier (bis 31.07.10) ab:





