Wer wird Autor der Freiheit des Monats? Hier stellen wir Ihnen drei Veröffentlichungen des Vormonats vor, die sich mit den Themen Freiheit und Liberalismus beschäftigen. Sie entscheiden per Abstimmung, welchen der Beiträge Sie für den wertvollsten halten. Wer die meisten Stimmen erhält, wird Autor der Freiheit für den betreffenden Monat. Zu Beginn des Folgejahres können Sie aus den Monatssiegern den Autor der Freiheit des Jahres wählen. Und hier sind die Vorschläge für den Monat Juni 2010:
Beitrag 1:
Von Studiengebühren und gescheiterten Reformen
von Thomas Apolte
"Nach dem Prinzip „wasch´ mir den Pelz, aber mach mich nicht nass“, haben viele Bundesländer in Sachen Studiengebühren ein Mischsystem eingeführt, welches im Ergebnis die Nachteile aller Systeme vereint", schreibt Thomas Apolte im Blog Wirtschaftliche Freiheit. Er überträgt das System auf das Modell einer Backstube und kommt zu skurrilen Ergebnissen. "Wer immer sich einmal mit den Mechanismen der ehemaligen sozialistischen Systeme in Osteuropa beschäftigt hat", so Apolte, "dem können die Parallelen zu dem nicht entgehen, was in diesem Beitrag beschrieben wurde."
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Beitrag 2:
Wende in London
von Constanze Kurz
Kaum ein Land hat in Sachen Innere Sicherheit derart auf Überwachung und Datenkontrolle gesetzt wie Großbritannien. Dass die "Panikmache der Sicherheitsbehörden in den Wahn führt", stellt Constanze Kurz in der FAZ fest und lobt die neue britische Regierung für ihre Rückzieher: "Im Koalitionsvertrag steht schwarz auf weiß, dass die Erosion der Bürgerrechte ein Ende hat. Doch nicht nur die gewohnten wohlfeil-wolkigen Ankündigungen wurden niedergelegt, sondern ganz konkrete Pläne." Kurz fordert die "Kehrtwende weg vom Präventionsstaat", die gerade in Großbritannien zu beobachten ist, auch in Deutschland anzugehen.
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Beitrag 3:
Piraten und "Piraten": Gedanken zum Urheberrecht
von Matthias Jenny
Ist Diebstahl gleich Diebstahl? Der Autor wirbt in einem Beitrag für das Liberale Institut in der Schweiz für ein anderes Urheberschutzrecht. Schließlich bestehe ein prinzipieller Unterschied, ob man etwa seinem Banknachbarn einen Schreibstift stiehlt oder einer Plattenfirma ein Musikstück. "Während dem Banknachbarn nach der Tat ein Stift fehlt, wird der Plattenfirma durch das Herunterladen oder Anbieten eines Lieds gar nichts weggenommen." Es sei nicht die Aufgabe eines liberalen Rechtssystems, ein Geschäfts- oder Vertriebsmodell einer Plattenfirma oder irgendwelche Sonderinteressen zu schützen.
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Wer wird Autor der Freiheit Juni 2010? Lesen Sie die Beiträge und stimmen Sie hier (bis 30.06.10) ab:




