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Autoren der Freiheit - Umfrage März 2010

Wer wird Autor der Freiheit des Monats? Hier stellen wir Ihnen drei Veröffentlichungen des Vormonats vor, die sich mit den Themen Freiheit und Liberalismus beschäftigen. Sie entscheiden per Abstimmung, welchen der Beiträge Sie für den wertvollsten halten. Wer die meisten Stimmen erhält, wird Autor der Freiheit für den betreffenden Monat. Zu Beginn des Folgejahres können Sie aus den Monatssiegern den Autor der Freiheit des Jahres wählen.


Und hier sind die Vorschläge für den Monat März 2010:


Beitrag 1:

Die Marktwirtschaft floriert in den Slums
von Urs W. Schoettli


"Zu den verhängnisvollsten Irrtümern der letzten zwei Jahrhunderte gehört die Vorstellung," schreibt Schoettli in den Schweizer Monatsheften, "dass die Marktwirtschaft ein Anliegen der Wohlhabenden sei und dass ihre kompetentesten Verteidiger hochgelehrte Intellektuelle und Wissenschafter seien. Beides ist grundfalsch. Die Marktwirtschaft floriert nicht in den Chefetagen von Konzernen, und ihre Verteidiger sind weder Friedrich August von Hayek noch die Mont Pélerin Society. Die Marktwirtschaft ist viel älter als Adam Smith, und sie ist seit Urzeiten ein Anliegen der Armen und Ärmsten." Urs Schoettli hat Philosophie studiert und berichtet aus Süd- und Ostasien für die Neue Züricher Zeitung.

Lesen Sie: Die Marktwirtschaft floriert in den Slums



Beitrag 2:

Global Impact – Der Neue Weg zur globalen Verantwortung: Fairbrecher am globalen Werk
von Carlos A. Gebauer


Der Carl Hanser Verlag hat unter dem Titel „Global Impact – Der Neue Weg zur globalen Verantwortung“ zu Ende des Jahres 2009 das Buch eines dreiköpfigen Autorenkollektivs aus Franz Josef Radermacher, Marianne Obermüller und Peter Spiegel vorgelegt, das, so Carlos A. Gebauer, "in der Debatte um die Globalisierung nicht übersehen werden darf. Denn die Verfasser versprechen nicht weniger als 'die absolut realistische Gestaltbarkeit atemberaubender Entwicklungsoptionen für jeden einzelnen Menschen dieses Planeten'." Gebauers detaillierter Verriss dieses Buches, das ein Paradies (ohne Freiheit) auf Erden verspricht, regt abwechselnd zum Lachen und zum Weinen an.


Lesen Sie: Global Impact – Der Neue Weg zur globalen Verantwortung: Fairbrecher am globalen Werk


Beitrag 3:

Wie man mit viel Geld Armut vermehrt
von Gunnar Heinsohn


In der flammenden Sozialstaatsdebatte erinnert Heinsohn an den allseits beliebten Bill Clinton und dessen Maßnahmen gegen eine schnell zunehmende Jugend, die nicht ausbildungsfähig ist und ihre zahlenden Mitbürger mit Gewalt bedroht. 1997 kürzt er körperlich gesunden Amerikanern den bis dahin lebenslangen Rechtsanspruch auf Sozialhilfe auf fünf Jahre. Diese Entscheidung wurde flankiert durch Trainingsprogramme für Mütter und Tagesstätten für ihren Nachwuchs. "Entscheidend aber", so Heinsohn, "wirkt die Obergrenze von fünf Jahren. Die können am Stück oder in Raten genommen werden, damit selbst mehrere echte Notlagen abgefangen werden können. Wieder passiert etwas scheinbar Widersinniges. Obwohl Amerika seine Ausgaben gegen Armut herunterfährt, nimmt die Zahl der Armen nicht etwa zu, sondern ab."


Lesen Sie: Wie man mit viel Geld Armut vermehrt


Wer wird Autor der Freiheit März 2010? Lesen Sie die Beiträge und stimmen Sie hier (bis 31.03.10) ab:
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Ergebnis:

21 % Urs W. Schoettli
25 % Carlos A. Gebauer
54 % Gunnar Heinsohn

30.05.2012: Politische Bildung in Deutschland - Situation und Debatten

17.06.2012: 2. Lord Ralf Dahrendorf Lecture

23.11.2012 bis 25.11.2012: Freiheit und Verantwortung - Philosophische Grundlagen

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Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit