Wer wird Autor der Freiheit des Monats? Hier stellen wir Ihnen drei Veröffentlichungen des Vormonats vor, die sich mit den Themen Freiheit und Liberalismus beschäftigen. Sie entscheiden per Abstimmung, welchen der Beiträge Sie für den wertvollsten halten. Wer die meisten Stimmen erhält, wird Autor der Freiheit für den betreffenden Monat. Zu Beginn des Folgejahres können Sie aus den Monatssiegern den Autor der Freiheit des Jahres wählen. Und hier sind die Vorschläge für den Monat Februar 2010:
Beitrag 1:
Lohnsteuerkarten: 2010 zum letzten Mal
von Burkhard Müller-Ullrich
Der altmodische Zopf namens Lohnsteuerkarte „wird jetzt mit Computerhilfe abgeschnitten, denn das Bundeszentralamt für Steuern baut gerade eine gigantische Zentraldatei auf, in der die Lohnsteuerabzugsmerkmale aller Steuerpflichtigen elektronisch erfasst sind“, schreibt Burkhard Müller-Ullrich und merkt an: „Ob Lohnsteuerkarte oder elektronisches Lohnsteuerverfahren: die Finanzbehörden finden in jedem Fall eine überzeugende Form, dem arbeitenden Menschen die Niedrigkeit seiner Existenz vorzuführen“.
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Beitrag 2:
Vom Staatspaternalismus zum totalitären Staat
von Pierre Bessard
„Es ist dringend notwendig, den ethischen Wert der individuellen Freiheit und der Eigenverantwortung neu zu entdecken“, schreibt Pierre Bessard. Kaum ein Tag vergehe in einem westlichen Land, ohne dass ein neues Gesetz den Bürgern vorschreibe, was sie essen, trinken, rauchen, sehen oder lesen dürfen, oder eben auch nicht. „Der Güteraustausch, Finanztransaktionen und der Arbeitsmarkt werden so zunehmend reguliert — angeblich um die Individuen vor sich selbst zu schützen.“
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Beitrag 3:
Windiges aus der Luftfahrt
von Henryk M. Broder
Henryk M. Broder weist in der Debatte um die Einführung von Nacktscannern darauf hin, dass sich hier einiges im Kreis dreht: „Jede neue Sicherheitsvorkehrung war die Reaktion auf einen vorausgegangenen Anschlag: das Ausziehen der Schuhe, das Verbot Flüssigkeiten, Nagelfeilen und Scheren im Handgepäck mitzuführen; und nun, nachdem ein Terrorist Sprengstoff in seiner Unterhose versteckt hatte, soll auch diese Sicherheitslücke gestopft werden. Bis der erste Terrorist auf die Idee kommt, eine Dynamitladung nicht am, sondern im Körper zu deponieren, also dem Bereich, der von den ‚ethisch unbedenklichen’ Scannern nicht erfasst wird. Und dann wird das Boarden einer Maschine mit einer Magen-Darm-Spiegelung und/oder einer gynäkologischen Untersuchung kombiniert werden, was auch seine Vorteile für die Passagiere hätte, die sich vor einem Arztbesuch drücken.“
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Wer wird Autor der Freiheit Februar 2010? Lesen Sie die Beiträge und stimmen Sie hier (bis 28.02.10) ab:





