Wer wird Autor der Freiheit des Monats? Hier stellen wir Ihnen drei Veröffentlichungen des Vormonats vor, die sich mit den Themen Freiheit und Liberalismus beschäftigen. Sie entscheiden per Abstimmung, welchen der Beiträge Sie für den wertvollsten halten. Wer die meisten Stimmen erhält, wird Autor der Freiheit für den betreffenden Monat. Am Jahresende (erstmals Ende 2009) können Sie aus den Monatssiegern den Autor der Freiheit des Jahres wählen. Und hier sind die Vorschläge für den Monat November 2009:
Beitrag 1:
Vom Staatsbürger zum Bürgerstaat
von Reinhard K. Sprenger
"Einst war der Staat für den Bürger da. Jetzt ist das umgekehrt. Der Staat mischt sich ein, welche Autos wir fahren, was wir essen, welche Musik wir hören. Wo bleibt die Freiheit des Einzelnen?", fragt Reinhard K. Sprenger in einem Essay. Es müsse etwas getan werden, um die Bürgerwürde wiederherzustellen, fordert Sprenger und nennt vier Punkte: Eine Diskussion, was des Staates ist und was nicht, die Abschaffung aller Lenkungsnormen aus der Gesetzgebung, die (Wieder-)Einführung des Bankgeheimnisses nach Schweizer Muster und schließlich ein Ende der Praxis, nach der vom Staat vorgeschrieben wird, was das Gute ist und wie es zu unterstützen ist.
Lesen Sie: Vom Staatsbürger zum Bürgerstaat
In einer längeren Fassung liegt der Beitrag auch als Audio beim Südwestrundfunk vor:
Vom Staatsbürger zum Bürgerstaat (Audio, Format mp3)
Beitrag 2:
Das Elend bürokratischer Verwaltung
von Eugen Maria Schulak
"Die Ausweitung der Bürokratie ist eine Konsequenz der fortschreitenden Freiheitsbeschränkung des Einzelnen – bis hin zum Austausch der Eigeninitiative gegen staatliche Kontrolle", schreibt Schulak. Er beruft sich auf Mises, nach dem ein Krieg zwischen zwei Prinzipien herrsche: "dem Guten und dem Bösen. Das Gute verkörpere sich im Übergott "Staat", der Materialisierung der ewigen Idee der Moralität; das Böse im "raubeinigen Individualismus" selbstsüchtiger Menschen. In diesem Widerstreit habe der Staat immer recht und das Individuum immer unrecht. Der Staat sei der Vertreter der allgemeinen Wohlfahrt, der Gerechtigkeit, der Kultur und der höheren Weisheit; das Individuum sei ein armseliger Schuft, ein boshafter Dummkopf."
Lesen Sie: Das Elend bürokratischer Verwaltung
Beitrag 3:
Sozialstaat: Mit Dynamit gegen die Nächstenliebe
von Dirk Friedrich
"Der Hass weiter Bevölkerungsgruppen auf den Liberalismus", so Friedrich, "kam nie besser zum Vorschein als nach dem für manch einen überraschenden Stimmenzuwachs der FDP bei der Bundestagswahl. Gewohnt reflexartig schnappen die sozialdemokratischen Kiefer führender Medien nach Herrn Westerwelle und seinen angeblichen Marktradikalen." Vergessen sei nun die politische Korrektheit, Tiefschläge unter die Gürtellinie des Privaten seien nun erlaubt. Friedrich konstatiert: "Die Krise bringt häufig das Schlechteste im Menschen hervor."
Lesen Sie: Sozialstaat: Mit Dynamit gegen die Nächstenliebe
Wer wird Autor der Freiheit November 2009? Lesen Sie die Beiträge und stimmen Sie hier (bis 30.11.09) ab:





