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Autoren der Freiheit - Umfrage Oktober 2009

Wer wird Autor der Freiheit des Monats? Hier stellen wir Ihnen drei Veröffentlichungen des Vormonats vor, die sich mit den Themen Freiheit und Liberalismus beschäftigen. Sie entscheiden per Abstimmung, welchen der Beiträge Sie für den wertvollsten halten. Wer die meisten Stimmen erhält, wird Autor der Freiheit für den betreffenden Monat. Am Jahresende (erstmals Ende 2009) können Sie aus den Monatssiegern den Autor der Freiheit des Jahres wählen.


Und hier sind die Vorschläge für den Monat Oktober 2009:


Beitrag 1:

Die Stärken der Selbstbegrenzung
von Norbert Bolz


"Der Staat gewinnt nichts, wenn er seine Aufgaben stetig ausweitet. Im Gegenteil: Er übernimmt sich - und wird so geschwächt" – erstaunlich genug, dass diese Zeilen den Essay von Norbert Bolz ausgerechnet in der taz einleiten, die sonst nicht gerade als Kampfblatt für den schlanken Staat gilt. Der Autor stellt zwar die Frage, "wie man den Kapitalismus vor sich selbst rettet", gibt aber durchaus keine sozialistischen Antworten darauf. Im Gegenteil: "Der starke Staat hat die Aufgabe, den Kapitalismus gegen die schlechten Kapitalisten zu verteidigen, das heißt, für die Herrschaft des Leistungsprinzips, die Freiheit des Marktes und die Demokratie der Konsumenten zu sorgen. Allerdings ist der starke Staat nicht umso stärker, je tiefer er in die Wirtschaftsprozesse eingreift."


Lesen Sie: Die Stärken der Selbstbegrenzung


Beitrag 2:

Vulgärpazifismus
von Thea Dorn


"Was heißt es, die Idee der Freiheit und der Menschenrechte in einer Welt zu verteidigen, in der die Globalisierung – die wir selbst initiiert haben – uns nun zwingt, mit archaischen Stammesgesellschaften zu Recht zu kommen?" – diese Frage stellt Thea Dorn, ausgehend von dem Offenen Brief, mit dem 25 prominente Künstler und Medienschaffende im „Freitag“ die Bundesregierung aufgefordert haben, Deutschlands militärische Präsenz in Afghanistan innerhalb von zwei Jahren zu beenden. Es sei unredlich, sich die quälenden Fragen um Krieg, Frieden und Freiheit von der Seele zu halten, "indem man sich hinter einem Vulgärpazifismus verschanzt, den im eigenen Leben durchzuhalten man keinen Moment bereit wäre", lautet der Vorwurf von Thea Dorn.

Lesen Sie: Vulgärpazifismus


Beitrag 3:

Wohin zielt die „soziale Gerechtigkeit“?
von Gerd Habermann


"Warum ist diese 'Ethik' der 'sozialen Gerechtigkeit' sozial untauglich? Warum ist sie sogar unmoralisch und führt zur Vernichtung der Freiheit?" Diese Frage stellt Gerd Habermann in seinem Kommentar, der "Wohin zielt die „soziale Gerechtigkeit“?" überschrieben ist. "Begabung, Charakter, Gesundheit, Geschlecht, familiäres Umfeld, Alter, geographische Daten, religiöse, nationale, historische, Gegebenheiten konstituieren ungleiche Chancen, die niemand im speziellen verantwortet. Sie verdanken sich Glück und Zufall. Wie will man dies staatlicherseits an die Kandare nehmen, das Glück korrigieren, ohne Freiheit und Vielfalt unserer Kultur zu beseitigen?"

Lesen Sie: Wohin zielt die „soziale Gerechtigkeit“?


Wer wird Autor der Freiheit Oktober 2009? Lesen Sie die Beiträge und stimmen Sie hier (bis 31.10.09) ab:
Ergebnis:

36 % Norbert Bolz
33 % Thea Dorn
31 % Gerd Habermann

Petition zur Verbesserung des Status von Promovierenden

Berlin: Begabtenförderung auf 7. StudyWorld

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Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit