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Autoren der Freiheit - Umfrage August 2009

Wer wird Autor der Freiheit des Monats? Hier stellen wir Ihnen drei Veröffentlichungen des Vormonats vor, die sich mit den Themen Freiheit und Liberalismus beschäftigen. Sie entscheiden per Abstimmung, welchen der Beiträge Sie für den wertvollsten halten. Wer die meisten Stimmen erhält, wird Autor der Freiheit für den betreffenden Monat. Am Jahresende (erstmals Ende 2009) können Sie aus den Monatssiegern den Autor der Freiheit des Jahres wählen.


Und hier sind die Vorschläge für den Monat August 2009:


Beitrag 1:

Global robust, lokal verwundbar
von Viktor Vanberg


„Wenn man unter Kapitalismus jene Wirtschaftsordnung versteht, die auf Privateigentum und Vertragsfreiheit beruht, gibt es wenig Grund, um seine Zukunft besorgt zu sein“, schreibt Vanberg in Folge 14 der FAZ-Serie „Zukunft des Kapitalismus“. Diese Wirtschaftsordnung, die wir als Marktwirtschaft bezeichnen, habe sich als die robusteste Spezies unter den konkurrierenden Ordnungsvarianten durchgesetzt, mit denen die Menschheit im Verlauf ihrer Geschichte experimentiert hat. Allerdings zeichne sich die Marktwirtschaft zwar durch eine globale Robustheit aus, sei aber lokal verwundbar, weil die „Bedingungen, von denen ihre Funktionsfähigkeit abhängt, durch Gesetzgebung, Rechtsprechung und staatliches Handeln gestaltet werden und sie daher nur dort zur Geltung kommen kann, wo der politische Wille und die Macht vorhanden sind, diese Bedingungen zu schaffen und zu sichern.“

Lesen Sie: Global robust, lokal verwundbar


Beitrag 2:

Sozial- und Wohlfahrtsstaat: Das Gesundheitswesen als Extremfall der Zwangsverwaltung
von Carlos A. Gebauer


Laut Gebauer hat das Grundgesetz vom 23. Mai 1949 einen „dritten Weg“ zwischen westlichem Kapitalismus und östlichem Sowjetzwang zu beschreiten versucht. Die traditionell noch zurückhaltende Rolle des Staates wurde gestärkt. Damit, so Gebauer, „war die Rallye um das Gute im Gesetz eröffnet.“ An die Stelle der freiwilligen Verträge unter gleichen Bürgern traten mehr und mehr Zwangsmitgliedschaften, „die Behörden ermittelten von Amts wegen, was für alle gut war.“ Der Autor zitiert § 1 des Fünften Sozialgesetzbuches, wonach nicht der Versicherte, sondern seine Krankenkasse für dessen Gesundheit verantwortlich ist. „Der Patient ist nur – bitte jetzt bei der Lektüre gut festhalten – ‚mitverantwortlich’.“

Lesen Sie: Sozial- und Wohlfahrtsstaat: Das Gesundheitswesen als Extremfall der Zwangsverwaltung


Beitrag 3:

Warum wir noch eine Zwangsabgabe auf PCs brauchen
von Christoph H. Hochstätter


Einige Verleger fordern eine Abgabe für jeden verkauften Computer, die den Zeitungsverlagen zugute kommen soll. Damit beschäftigt sich der Artikel von Hochstätter. Ihnen geht es dabei „nicht nur um Werbeeinnahmen, sondern um den Verlust eines Meinungsoligopols, das nach Ansicht der Verleger durch taz und Emma schon genug gelitten hat.“ Er tauft die Abgabe „Presse-Soli“ und attestiert ihnen eine realitätsfremde Sicht. Deswegen, so der Autor, „muss alles, was nicht ins eigene Bild passt, per Gesetz und Zwangsabgabe unterbunden werden.“

Lesen Sie: Warum wir noch eine Zwangsabgabe auf PCs brauchen


Wer wird Autor der Freiheit August 2009? Lesen Sie die Beiträge und stimmen Sie hier (bis 31.08.09) ab:
Ergebnis:

24 % Viktor Vanberg
50 % Carlos A. Gebauer
26 % Christoph H. Hochstätter

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Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit