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Autoren der Freiheit - Umfrage Juli 2009

Wer wird Autor der Freiheit des Monats? Hier stellen wir Ihnen drei Veröffentlichungen des Vormonats vor, die sich mit den Themen Freiheit und Liberalismus beschäftigen. Sie entscheiden per Abstimmung, welchen der Beiträge Sie für den wertvollsten halten. Wer die meisten Stimmen erhält, wird Autor der Freiheit für den betreffenden Monat. Am Jahresende (erstmals Ende 2009) können Sie aus den Monatssiegern den Autor der Freiheit des Jahres wählen.


Und hier sind die Vorschläge für den Monat Juli 2009:


Beitrag 1:

Die Generation C64 schlägt zurück
von Christian Stöcker


Die Debatte um Ursula von der Leyens Gesetzentwurf gegen Kinderpornografie im Netz macht eine gesellschaftliche Kluft sichtbar: Die Generation Online will nicht länger akzeptieren, dass über sie hinwegregiert wird. Ein Generationenkonflikt wird sichtbar, der das Land noch Jahre lang spalten könnte. Die vermeintlich Verblödeten, Verrohten, Dumm-Gesurften wollen nicht länger akzeptieren, dass Politiker, die sich ihre Mails ausdrucken lassen, in Bereichen herumfuhrwerken, die für jüngere das Zentrum ihrer Lebenswelt darstellen. Christian Stöcker trifft den Kern der Problematik: Solange Politiker einen Freiheitsraum nicht als solchen nicht identifizieren können, werden sie ihn auch nicht respektieren.

Lesen Sie: Die Generation C64 schlägt zurück


Beitrag 2:

Die Revolution der gebenden Hand
von Peter Sloterdijk


In seinem viel beachteten Essay rechnet Sloterdijk mit der Unterstellung ab, Kapital „sei nur ein Pseudonym für eine unersättliche räuberische Energie“. Er fordert dazu auf, „auf den zeitgenössischen Staat blicken, wenn man die Aktivitäten der nehmenden Hand auf dem neuesten Stand der Kunst erfassen will.“ Um die unerhörte Aufblähung der Staatlichkeit in der gegenwärtigen Welt zu ermessen, sei es nützlich, sich an die historische Verwandtschaft zwischen dem frühen Liberalismus und dem anfänglichen Anarchismus zu erinnern. Laut Sloterdijk leben wir nicht im Kapitalismus, sondern in einem „massenmedial animierten, steuerstaatlich zugreifenden Semi-Sozialismus auf eigentumswirtschaftlicher Grundlage.“

Lesen Sie: Die Revolution der gebenden Hand


Beitrag 3:

Warum der Kapitalismus beibehalten werden muss
von Michael Miersch


„Er ist ein Raubtier, verwandelt die Gesellschaft in ein Spielcasino und weckt die niedrigsten Instinkte wie Gier und Profitsucht. Seit die große Krise ausgebrochen ist, wird der freie Markt noch heftiger verdammt als ohnehin üblich. Kapitalismus ist allen suspekt, sogar den Kapitalisten“ – mit diesen Worten leitet Michael Miersch seinen Beitrag ein, der zehn profunde Argumente zur Beibehaltung des Kapitalismus aufführt – und eines dagegen: dass Kapitalismus nicht glücklich zu machen vermag.

Lesen Sie: Warum der Kapitalismus beibehalten werden muss


Wer wird Autor der Freiheit Juli 2009? Lesen/sehen Sie die Beiträge und stimmen Sie hier (bis 31.07.09) ab:
Ergebnis:

32 % Christian Stöcker
41 % Peter Sloterdijk
27 % Michael Miersch

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30.10.2012: Verantwortung für die Freiheit

14.12.2012 bis 16.12.2012: Auf dem Weg in die Europäische Wirtschaftsregierung

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Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit