Wer wird Autor der Freiheit des Monats? Hier stellen wir Ihnen in diesem Monat mangels Masse nur zwei Veröffentlichungen des Vormonats vor, die sich mit den Themen Freiheit und Liberalismus beschäftigen. Sie entscheiden per Abstimmung, welchen der Beiträge Sie für den wertvollsten halten. Wer die meisten Stimmen erhält, wird Autor der Freiheit für den betreffenden Monat. Am Jahresende (erstmals Ende 2009) können Sie aus den Monatssiegern den Autor der Freiheit des Jahres wählen. Und hier sind die Vorschläge für den Monat April 2009:
Beitrag 1:
Ohne Gott und Sonnenschein
von Lydia Harder
„Für Kinder zum Beispiel war die DDR ein Paradies. Platz gab es für alle, da musste man einfach dazugehören. Spielen, malen, basteln, singen“, schreibt Lydia Harder in der FAZ und man möchte schon fast meinen, die Frankfurter Allgemeine habe sich einen Fehlgriff erlaubt. Doch Harder fährt fort: „Besonders gerne sang man das Lied vom Volkspolizisten: ‚Und wenn ich mal groß bin, damit ihr es wisst, dann werde ich auch so ein Volkspolizist.’ Denn Polizisten brauchte die DDR natürlich echt viele; jemand musste ja aufpassen, dass nichts aus der Reihe lief und niemand auf dumme, freilaufende Gedanken kam.“ Eine satirische Abrechnung mit der Schönrednerei des Bildungswesens unter der SED-Dikatur, die gerade en vogue ist.
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Beitrag 2:
Ökonomische Gesetze: Der Markt ist unbezwingbar
von Gérard Bökenkamp
„Wenn man derzeit den Fernseher einstellt oder die Zeitung aufschlägt, ließt man Artikel und sieht in Reportagen, Nachrichten und Talkshows Debatten, die einen surrealen Charakter haben. Es wird darüber diskutiert, wie viel Markt man sich angesichts der Finanzkrise leisten könne. Dies zeigt, dass die werten Diskutanten nicht verstehen worüber sie eigentlich reden, wenn sie vom Markt sprechen“, führt Bökenkamp ins Thema ein, um dann Nachhilfe in Sachen Markt zu geben: „Die Marktgesetze sind grundsätzlich nicht gut oder schlecht, sondern sie sind einfach da. Auch in der Sowjetunion und der Volksrepublik China unter Mao wirkten die Marktgesetze. (…) Man kann das Gesetz von Angebot und Nachfrage ebensowenig abschaffen wie die Schwerkraft, es handelt sich quasi um ein Naturgesetz.“
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Wer wird Autor der Freiheit April 2009? Lesen Sie die Beiträge und stimmen Sie hier (bis 30.04.09) ab:





