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25.02.2010: Streit um Lehrerfortbildung - "Vernunft setzt sich durch"

„Die Vernunft setzt sich durch.“ Mit diesen Worten reagierte Dr. Peter Röhlinger MdB, Mitglied im Vorstand der Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit, auf die jüngste Entwicklung im Streit um die Lehrerfortbildung „Diktaturvergleich als Methode zur Extremismusforschung", die am 19./20. März 2010 vom Regionalbüro Halle der Stiftung mit veranstaltet wird.

Wenn Innenstaatssekretär Rüdiger Erben (SPD) in der Veranstaltung eine „Gleichsetzung von NS-Verbrechen und SED-Diktatur" sehe, müsse man sich fragen, ob er das Programm gelesen habe, so Röhlinger. Ein Vergleich von Diktaturen müsse wissenschaftlich möglich sein, vor allem dann, wenn man auf die Erkenntnis spezifischer Unterschiede und subtiler Gemeinsamkeiten Wert lege.“ Röhlinger begrüßte die klaren Stellungnahmen, mit denen u. a. Ministerpräsident Prof. Dr. Wolfgang Böhmer (CDU), der Vorsitzende des Wissenschaftsbeirates der Bundesstiftung Aufarbeitung der SED-Diktatur, Prof. Dr. Peter Maser, und der Leiter der Stasi-Gedenkstätte Berlin-Hohenschönhausen, Dr. Hubertus Knabe, das Verhalten Erbes kritisiert hatten.

Die Veranstaltung hatte in den vergangenen Tagen für Schlagzeilen gesorgt, nachdem Erben Mitarbeitern seines Hauses und der Gedenkstättenstiftung die Teilnahme untersagt hatte. Erben war daraufhin in die Kritik geraten. Die Kooperationsveranstaltung wurde von der Stiftung für die Freiheit, der Stiftung Gedenkstätten Sachsen-Anhalt, der Gedenkstätte Roter Ochse, Halle, und der Landeszentrale für politische Bildung Sachsen-Anhalt konzipiert.

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letzte Änderung: 25.02.2010


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