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23.02.2010: Neue Studie zum Schutz der Eigentumsrechte - Deutschland fällt zurück

Am heutigen Dienstag, den 23. Februar, wird der International Property Rights Index 2010 Report veröffentlicht. Er gibt einen Überblick über den Schutz der Eigentumsrechte in 125 Ländern. Der International Property Rights Index (IPRI) eines Landes ergibt sich aus drei Einzelkomponenten: 1. den materiellen Eigentumsrechen, 2. den intellektuellen Eigentumsrechten sowie 3. der rechtlichen und politischen Situation.

Wie in den vergangenen Jahren führen die skandinavischen Länder die Rangordnung an. Finnland ist seit vier Jahren ununterbrochen Spitzenreiter; diesmal erreichte es 8,6 von 10 möglichen Punkten. Die Schlussposition nimmt Bangladesh mit 2,9 Punkten ein.

Deutschland teilt sich mit Kanada und Irland Platz 12. Mit 8 Punkten liegt das Land knapp vor den USA, Großbritannien, Japan und einigen anderen wichtigen Industrienationen. Gegenüber dem vergangenen Jahr hat Deutschland allerdings an Boden verloren; seinerzeit belegte es mit 8,3 Punkten noch Platz 4. Der Abstand zu Finnland, dem Ranglistenersten, beträgt in der Gesamtbewertung zwar nur 0,6 Punkte, im Falle der materiellen Eigentumsrechte allerdings schon 1,1 Punkte.

Der IPRI Report erscheint seit 2007. Herausgegeben wird er von der Property Rights Alliance. Auf deutscher Seite sind das Institut für unternehmerische Freiheit und das Liberale Institut der Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit beteiligt.

International Property Rights Index (IPRI) (englisch)
Zusammenfassung (deutsch)

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letzte Änderung: 23.02.2010


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