20.10.2009: Stiftung für die Freiheit trauert um Werner Maihofer
Die Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit trauert um Werner Maihofer. Der frühere Bundesinnenminister war von 1973 bis 1999 Mitglied, von 1996 bis 1999 stellvertretender Vorsitzender des Kuratoriums der Stiftung. Werner Maihofer hat auf die programmatische Entwicklung der FDP großen Einfluss genommen; gleich zwei Programme tragen seine Handschrift: die „Freiburger Thesen“ von 1971 und die „Wiesbadener Grundsätze“ von 1997."Für die Stiftung und für alle Liberalen ist das ein großer Verlust", erklärte der Vorsitzende des Kuratoriums der Stiftung, Prof. Dr. Jürgen Morlok. "Er war es, der die Formel 'Im Zweifel für die Freiheit' zur politischen Devise für die Liberalen machte.“ Dr. Wolfgang Gerhardt MdB, Vorstandsvorsitzender der Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit, sagte, Maihofer sei einer der Großen der FDP gewesen. „Er hat politischen Liberalismus als aktive Haltung verkörpert", so Gerhardt.
Gerhardt erinnerte an Maihofers Aufsatz „Liberale Politik 69“. Dort schrieb Maihofer: „Liberale Politik bedeutet heute im 20. Jahrhundert aber auch, in der Nachfolge eines Friedrich Naumann, dafür einzutreten, dass die Freiheitsrechte des Bürgers nicht als leere Freiheiten für viele von uns auf dem Papier stehen bleiben, sondern zu erfüllter Freiheit werden in der alltäglichen Wirklichkeit unserer Gesellschaft.“
Vollständige Pressemitteilung (PDF)
Ausführlicher Nachruf von Wolfgang Gerhardt





