Indien, China, Tibet: Konflikte um Grenzen und "umstrittene Gebiete"

Region mit Konfliktpotenzial
Der heftige rhetorisch-politische Schlagabtausch zwischen Indien und China im Herbst 2009 wirft ein Licht auf Konfliktstrukturen und emotionale, tief in der kollektiven Psyche verwurzelte Animositäten, die das bilaterale Verhältnis eben nicht nur latent und unterschwellig prägen, sondern zu geradezu eruptiven Ausbrüchen führen können – mit, von außen betrachtet, nach oben offenem Eskalationspotential.
Im Herbst 2009 nahmen diese grundlegenden Spannungen tatsächlich Formen einer regelrechten "Krieg-in-Sicht"-Krise an, zumindest in den Medien – nicht nur in Indien und China, sondern auch in Nepal, Bhutan und Bangladesch. In den kleinen Nachbarstaaten der beiden asiatischen Mächte beobachtete man die Schlagabtausche mit großer Besorgnis – anders als im Westen, wo nur vereinzelt über indisch-chinesische Gereiztheiten berichtet wurde. Was sind die Hintergründe dieser Konfliktstrukturen, und wie sind sie politisch zu bewerten?
Lesen Sie mehr in einem Hintergrundpapier von Dr. René Klaff: Indien – China – Tibet: Konflikte um Grenzen und "umstrittene Gebiete" (PDF)
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