12.02.2010 - Liberale Stichtage: Gründung des Wahlbündnisses Bund Freier Demokraten
Nach dem „Wende“-Parteitag der LDP(D) (vgl. Liberaler Stichtag 9./10.2.2010) war der Weg frei: Das vor allem von westdeutschen Liberalen gewünschte Wahlbündnis der liberalen Kräfte in der DDR konnte zustande kommen. Bis zur ersten freien Wahl der Volkskammer blieben auch nur fünf Wochen, so dass ein liberales Wahlbündnis unter dem Namen „Bund Freier Demokraten“ bereits zwei Tage später verabredet wurde.
Koordiniert wurde es von demjenigen Freien Demokraten, der sich am intensivsten deutschlandpolitisch engagiert hatte: Wolfgang Mischnick, einem geborenen Dresdner und Liberaldemokraten der ersten Stunde, der 1947 hatte in den Westen flüchten müssen.
Dennoch blieb das Wahlbündnis ein eher instabiles Gebilde, da die Partner doch zu heterogen waren: Hier die ehemalige, recht tief in das SED-System verstrickte Blockpartei LDP mit über 100.000 Mitgliedern, dort die organisatorisch kaum etablierten liberalen Neuparteien Deutsche Forumpartei und FDP





