Altstipendiat der Stiftung für die Freiheit aus Georgien erhält öffentliche Unterstützung für Forschungsaufenthalt in Deutschland

Prof. Merab Turava
Professor Merab Turava gehört zu den drei in diesem Jahr von der Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit ausgesuchten Altstipendiaten, die eine Unterstützung aus öffentlichen Mitteln für Forschungsaufenthalte in Deutschland erhalten werden.
Professor Turava lehrt Strafrecht sowie Internationales und Europäisches Strafrecht an der Georgischen Staatlichen Ivane-Javakhishvili-Universität Tbilissi und an der School of Law an der University of Georgia. Seit der Zeit seiner Promotion an der Humbold-Universität in Berlin ist Professor Turava sehr aktiv auf dem Gebiet des Strafrechts tätig. Dazu gehören auch zahlreiche Forschungsprojekte und Publikationen, die er betreut hat. Von 2001 bis 2004 leitete er eine Arbeitsgruppe zur Erarbeitung einer neuen Strafprozessordnung Georgiens. Zurzeit beteiligt er sich an einem deutsch-georgischen Forschungsprojekt zur Entwicklung der georgischen Strafrechtsdogmatik.
Gerade in Georgien, wo die Entwicklung des Rechtsstaates und der Demokratie noch lange nicht abgeschlossen ist, ist die Ausbildung von Experten im Ausland wie in Deutschland von großer Bedeutung. Das Regionalbüro MSOE, welches auch für den Südkaukasus zuständig ist, begrüßt die Entscheidung der Begabtenförderung der Stiftung für die Freiheit, Professor Turavas dreimonatige Forschung über das deutsche und europäische Strafrecht in Deutschland zu fördern. Nach Auskunft von Professor Turava plant er, während des Forschungsaufenthalts wichtige wissenschaftliche Erkenntnisse zu gewinnen, die er nach Rückkehr in seine Heimat in zukünftige Projekte einbringen möchte.
Maria Semerdjieva
Zur Begabtenförderung der Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit






