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Theodor Heuss und die Geburt des Grundgesetzes

Eine neue Publikation des Archivs des Liberalismus

Er selbst hat sich nur als „kleiner Geburtshelfer“ verstanden, andere haben in ihm aber den „Vater des Grundgesetzes“ gesehen: Unbezweifelbar hatte Theodor Heuss großen Anteil am Zustandekommen und an der Ausformulierung des Grundgesetzes. Sein und seiner liberalen Mitstreiter Einfluß war unbestreitbar viel größer, als es der numerischen Stärke der kleinen FDP-Fraktion im Parlamentarischen Rat entsprochen hätte. Dazu trug nicht nur eine für sie günstige politische Konstellation bei, die erstmals die Bezeichnung vom „Zünglein an der Waage“ aufkommen ließ, sondern auch - und vielleicht noch mehr - der große Sachverstand und das politische Geschick der liberalen Parlamentarier bei, zu denen nicht nur der zukünftige Bundespräsident, sondern auch ein baldiger Bundesjustizminister und der spätere erste Präsident des Bundesverfassungsgerichts gehörten.
Aus Anlass des doppelten Jubiläums in diesem Jahr – der Geburtstag von Theodor Heuss jährt sich zum 125. und die Geburtsstunde unserer Verfassung zum 60. Mal – legt das Archiv des Liberalismus eine minutiöse Untersuchung des Amsterdamer Historikers und Heuss-Experten Jürgen C. Heß vor, in der mit großer Kennerschaft die große Bedeutung liberalen Gedankenguts und liberaler Politiker für die Genese des Grundgesetzes herausgearbeitet wird.

Jürgen C. Heß: Verfassungsarbeit Theodor Heuss und der Parlamentarische Rat. Berlin: liberal Verlag 2008, 84 S., ISBN 978-3-920590-28-8

Zu beziehen im Buchhandel oder über fnst.archiv@freiheit.org bzw. Tel. 02261-3002425
letzte Änderung: 13.01.2009


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