Acht junge Brasilianer, die für ein Parlamentsmandat kandidieren, waren auf Einladung der Stiftung für die Freiheit Düsseldorf und Berlin – just zu dem Zeitpunkt, als der FDP-Bundesvorsitzende Guido Westerwelle im Mittelpunkt der öffentlichen Debatte stand.
Am 3. Oktober 2010 finden in Brasilien die nächsten Wahlen statt. Die Landesverbände des Stiftungspartners Juventude Democratas bereiten sich darauf vor. Die Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit hilft dabei mit einer Reihe von Bildungsveranstaltungen.
Panik und Befürchtungen vor einer drohenden Apokalypse im Lande sind inzwischen einer abwartenden Skepsis gewichen, dennoch bleibt die Frage: Wird das kleine Land mit dem neuen Präsidenten José Mujica nun den Weg Venezuelas, Boliviens oder Ecuadors gehen?"
Costa Rica hat zum ersten Mal eine Frau zur Präsidentin gewählt. Laura Chinchilla, die Kandidatin des sozialdemokratischen Partido Liberación Nacional, gewann mit 47 Prozent der Stimmen. Bei Parlamentswahlen konnten die Liberalen ihre Sitze fast verdoppeln.
Während Nicaragua und Venezuela zunehmend die Prinzipien der Gewaltenteilung aushebeln, beschlossen die Volksvertreter in Honduras den Austritt aus dem Staatenbündnis ALBA, um sich vom Einfluss des linkspopulistischen Präsidenten Venezuelas zu befreien.
Im Rahmen der Kommunalpolitischen Initiative der Stiftung für die Freiheit in Zentralamerika war eine Gruppe von Bürgermeistern aus Honduras, Nicaragua und Guatemala samt einer Stadträtin aus Costa Rica auf Einladung der Stiftung nach München und Dresden gereist.
Brasilien wird heute in einem Atemzug mit China, Indien und Russland als einer der wichtigsten internationalen Aufsteiger betrachtet. Brasilien auf dem Weg ins 21. Jahrhundert, so lautet das Thema einer neuen Broschüre der Stiftung.
Auf der Grundlage der Daten des ‚Economic Freedom of the World Annual Report’ haben Ökonomen von sieben Wirtschaftsforschunginstituten das Abschneiden der Länder Lateinamerikas analysiert und kommentiert. Reformvorschläge runden die Studie ab.
Der Gouverneur des Bundesdistrikts Brasilia, José Roberto Arruda von der Partei der Demokraten ist in einen massiven Korruptionsfall verwickelt. Dafür wird er nicht nur von der Presse angegriffen, sondern auch von der mit der Stiftung kooperierenden Parteijugend.
Das Parlament hat mit 111 zu 14 Stimmen eine Rückkehr Mel Zelayas ins Präsidentenamt abgelehnt und mit der Abstimmung einen weiteren Punkt des Tegucigalpa-San José-Abkommens erfüllt. Interimspräsident Micheletti ist wieder ins Amt zurückgekehrt.