Navigation

Zur Startseite

Inhalt

Hürden echter Demokratisierung im südlichen Afrika

SALAN-Workshop...
SALAN-Workshop...
Eine Reihe von Vertretern zivilgesellschaftlicher Organisationen aus Botswana, Malawi, Sambia, Sansibar, Simbabwe, Südafrika und Tansania hat einen von der Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit geförderten Strategieworkshop des Southern African Legal Assistance Network (SALAN) in Johannesburg, Südafrika, besucht.

 

SALAN wurde 1994 auf Initiative der Stiftung mit dem Ziel gegründet, den Dialog und Informationsaustausch von zivilgesellschaftlichen Organisationen im Bereich Menschenrechte, vor allem bürgerlicher und politischer Rechte, im südlichen Afrika zu fördern.

 

...in Johannesburg
...in Johannesburg
Die SALAN-Mitglieder bieten der Bevölkerung in ihren Herkunftsländern juristische Dienste, wie z.B. die Vertretung mittelloser Klienten vor Gericht, an. Sie beteiligen sich an rechtlichen und politischen Reformbewegungen und führen Prozesse im öffentlichen Interesse. In vielen Fällen übernehmen die SALAN-Mitglieder, z.B. die Legal Resources Foundation in Simbabwe, staatliche Aufgaben, wie die Ausbildung von Richtern und das Erstellen von Fallsammlungen im Kontext des angelsächsischen Prinzips des Präzedenzrechts („case law“).

 

Seit seiner Gründung unterstützt das Netzwerk seine Mitgliedsorganisationen durch den Austausch von Informationen, Erfahrungen und Expertise und leistet moralischen Beistand in Fällen von staatlich sanktionierter Folter und Verfolgung. SALAN ist das einzige regionale Netzwerk im südlichen Afrika, das sich auf regionaler Ebene für den Zugang der Gesamtbevölkerung zu den vorhandenen Rechtssystemen, für die Menschenrechte und eine Kultur verantwortungsbewusster Regierungsführung einsetzt. Die Organisation möchte ihre Strategie daher zunehmend auch auf eine Zusammenarbeit mit den regionalen Zusammenschlüssen Southern African Development Community (SADC) und der African Union (AU) ausrichten und erhofft sich hier langfristig eine beratende Position.

 

„What you see is not what you get“

 

Als größte Herausforderungen für echte Demokratisierung im südlichen Afrika definierten die Teilnehmer des Workshops die anhaltende Diskrepanz zwischen der politischen Realität und dem, was den Bürgern von ihren Regierungen und durch demokratische Verfassungen versprochen wird. Die Mehrzahl der Demokratien in der SADC-Region müssen in vielen Bereichen noch immer als Fassadendemokratien verstanden werden.

vorherige Seite | 1 | 2 | 3 | nächste Seite
letzte Änderung: 15.02.2010


Projekte der Region Afrika
Klicken Sie auf eine der Unterregionen, um Informationen zum jeweiligen Projekt zu erhalten.

Ostafrika | Ghana | Senegal | Südafrika | Simbabwe | Elfenbeinküste
Kontakt
Unser Büro in Johannesburg:

FNF Africa
Travel House
6 Hood Avenue
Rosebank, Johannesburg

Telefon: + 27 11 880 88 51
Fax: + 27 11 880 91 98
E-Mail: africa@fnst.org

Website (engl.): www.africa.fnst.org

Leitung: Hubertus von Welck
Publikationen Internationale Politik

Sachkundige Hintergrundinformationen zur Internationalen Politik aus erster Hand:


Hier finden Sie die FNF International News, Politische Berichte aus aktuellem Anlass, Policy Papers der Regionen, den Washington Brief, das Türkei-Bulletin und Hintergrundpapiere. Alle Publikationen können Sie hier abonnieren (E-Mail-Versand).


Der Bereich Internationale Politik auf einen Blick in unserem Flyer (deutsch) / Flyer (englisch).


Publikationsregister Internationale Politik 2011

Publikationsregister Internationale Politik 2010

Publikationsregister Internationale Politik 2009