Publikationen: Marktversagen oder Dilemma der Umweltpolitik?

Neu: "Vier kleine Ökoketzereien" Umweltschutz hat Hochkonjunktur. Klimawandel, Feinstaub und Verkehrslärm beschäftigen die Medien, die Öffentlichkeit und die Politik. Dabei kristallisiert sich mehr und mehr eine kulturelle Meinungshegemonie heraus, die sich weg vom selbstkritischen wissenschaftsmethodischen Ansatz der Erkenntnisgewinnung hin zu einer durch Glaubenssätze und Gefolgschaften gekennzeichneten Politik und Gesellschaft, aber auch Wissenschaft entwickelt. Aus der frühen Ökologiebewegung, die wichtige Impulse in Richtung einer lebenswerteren Umwelt gegeben hat, ist ein gesellschaftlicher und politischer Zeitgeist mutiert, dessen Protagonisten sich mittels Katastrophenszenarien die passende Kulisse für sozialutopische Planspiele, aber auch individuellen Eigennutz bauen. So spielt sich hinter der Fassade der realen Umweltpolitik oft ein Szenario ab, in dem Fortschritte für Gesundheit, Lebensqualität und Natur sehr teuer erkauft und das Gefahr läuft, den erreichten Wohlstand der Reparatur von Scheinproblemen zu opfern.

Neu: "In guten Händen? Umweltschutz als Staatsaufgabe" Unversehens findet sich unser modernes Wirtschaftssystem und der ihm zugrundeliegende wissenschaftlich-technische Fortschritt am ökologischen Pranger wieder. Die Märkte versagen, meinen Umweltverbände, Wissenschaftler und Medien. Was folgt ist die Besorgnis der Bürger, weshalb sich die Politik auf den Plan gerufen fühlt. Statt dem durchaus nicht zu verharmlosenden ökonomischen Dilemma von Umweltproblemen konsequent auf den Grund zu gehen und dessen Ursachen zu beseitigen, hat sich die staatliche Umweltpolitik in ein Fahrwasser begeben, dessen Strömung vor allem von Partikularinteressen von Industrie, Umweltverbänden und Umweltschutzbürokratie bestimmt wird.
Vor diesem Hintergrund stellt sich die berechtigte Frage, ob es nicht an der Zeit ist den verbleibenden Querdenkern des Umwelt- und Naturschutzes wieder mehr Aufmerksamkeit in der Debatte um unsere Zukunft zu schenken. Auch stellt sich die Frage, ob der Schutz der Umwelt tatsächlich in den Händen des Staates gut aufgehoben ist, wo er doch dort weniger den Interessen der Bürger, als vielmehr gut organisierter und einflussreicher Gruppen ausgeliefert ist.
In diesem Sinne hat das Liberale Institut zwei Publikationen herausgegeben. „Vier kleine Ökoketzereien“ sind das Ergebnis einer kleinen Veranstaltungsreihe des Regionalbüros Hannover der Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit in den Jahren 2007 und 2008, die einige Querdenker in Sachen Ökologie zu Wort kommen ließ. Josef H. Reichholf, Dirk Maxeiner, Michael Miersch und Thomas Deichmann gehören zu den wohl bekanntesten Autoren ihres Fachs. Was sie an sorgfältig Durchdachtem zu Artenschutz, Klimawandel und Ökolobbying zu sagen haben, ist interessant und provokativ, weshalb es nicht jedermann gefallen wird. Mit der Broschüre „In guten Händen? Umweltschutz als Staatsaufgabe“ versucht Steffen Hentrich, Mitarbeiter des Liberalen Instituts der Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit, dem ökonomischen Dilemma des Umweltschutzes aber auch der Umweltpolitik auf den Grund zu gehen. Dabei entzaubert er die politische Realität der Umweltpolitik. Doch die ernüchternde Zustandsbeschreibung lässt auch Raum für Optimismus. Ein ideologiefreier Umgang mit der Umwelt, ökonomischer Vernunft und technischem Fortschritt weisen einen Ausweg aus dem, bislang noch, notwendigem Übel ökologischer Realpolitik.
Die beiden Publikationen können Sie hier herunterladen oder in Druckform bestellen:
Vier kleine Ökoketzereien herunterladen (PDF) oder bestellen
In guten Händen? Umweltschutz als Staatsaufgabe herunterladen (PDF) oder bestellen
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