LI präsentiert Info-Paket zur Entwicklungspolitik
Das Liberale Institut hat Publikationen zum Thema Entwicklungspolitik zusammengestellt - ein vielschichtiges und zugleich interessantes Feld, über das sich nach langem Stillstand wieder offene Diskussionen entwickeln....
Neben einer Zusammenstellung kürzerer Beiträge * (PDF) bieten wir folgende Publikationen zum Download an:
Entwicklung kann man nicht kaufen
(RainerErkens, 2006)
15 gängige Thesen zur Entwicklungspolitik und warum sie aus liberaler Sicht
fragwürdig sind. Fast 2,5 Bio. US-Dollar
sind weltweit bisher in die Entwicklungshilfe geflossen. Doch warum überzeugen
die Ergebnisse bisher nur wenig?
(Johan Norberg, 2004)
Das größte Problem mit Protektionismus haben die Entwicklungsländer nicht mit dem westlichen Protektionismus. Der Protektionismus der armen Länder ist ein noch größeres Problem. Gerade die Entwicklungsländer brauchen mehr freien Handel und zwar nicht nur Exporte, sondern auch Importe zur Beförderung des Wettbewerbs und zur Bekämpfung von Monopolen.
Do Intellectual Property Rights Harm Africa
(James Shikwati, 2004)
Warum gibt es im letzten Buschdorf in Afrika Coca Cola, aber keine Medikamente?
Konsequent fordert James Shikwati den Schutz intellektuellen Eigentums auch in
Afrika.
Could the Globalisation of Education Benefit the Poor
( James Tooley, 2004)
Der
Staat hat dabei versagt für die große Masse der Menschen in den
Entwicklungsländern gute Bildungsbedingungen zu schaffen. James Tooley legt
bemerkenswerte empiritsche Belege dafür vor, dass durch Globalisierung und
Privatisierung zu besseren Bildungsergebnissen führen können.
Weitere online verfügbare Beiträge zum Thema:
Gute Nachrichten von der Globalisierungsfront
Die neueste Publikation der Weltbank über die Erreichung der ?Millenium Goals? (das von internationalen Organisationen getragene Projekt zur Halbierung der Armut von 1990 bis 2015), dass sich die Entwicklungsländer deutlich besser geschlagen haben als erwartet. Prozentuell sei die Armut überall gesunken und Projektionen deuten darauf hin, dass dieser Trend anhielte.
Mehr Protektionismus in der Krise
Wirtschaftskrisen sind eine Hochzeit des Protektionismus, auch die wirtschaftlichen Nachwehen der globalen Finanzkrise machen hier keine Ausnahme. Absatzprobleme einzelner Hersteller oder Branchen rufen Begehrlichkeiten wirtschaftlicher Partikularinteressen auf den Plan und geben Politikern einen willkommenen Anlass mittels populistischer Rettungsaktionen die eigene Popularität zu steigern. Bemerkenswert dabei ist, dass der Protektionismus vor allem in den Entwicklungsländern überdurchschnittlich stark zugenommen hat.
Südasien braucht den Freihandel
Seit 1985 gibt es die SAARC, die Länder wie Indien, Pakistan, Sri-Lanka, Nepal und etliche andere umfasst. Angesichts der in den letzten Jahrzehnten bemerkenswert gestiegenen wirtschaftlichen Bedeutung Indiens in der Welt sehen viele jetzt die Zeit gekommen, das eigentliche Langzeitziel der SAARC mit forcierter Dynamik in Angriff zu nehmen: die Schaffung einer Freihandelszone.
Indien: Mit Eigentumsrechten gegen die Naxaliten
In Indien sind die unter der Bezeichnung ?Naxaliten? operierenden Maoisten zu einer realen Gefahr geworden. Sie nutzen die wirtschaftliche Unterentwicklung aus, die ihrerseits einer etablierten Politik entspringt, die die eigentumsrechtlichen Grundlagen eine funktionmierenden Ökonomie ignoriert.
Eigentumsrechte und Afrikas Entwicklung
Die Rolle von stabilen und gesicherten Eigentumsrechten ist in den letzten Jahren immer mehr in den Mittelpunkt der entwicklungspolitischen Debatte gerückt. Hier liege das Problem des afrikanischen Entwicklungsprozesses, der von schwachen Institutionen flankiert sei, argumentiert Harvard-Ökonom James Robinson für die Hoover Institution über die Rolle von Eigentumsrechten in Afrika.
Afghanistan: Auch ein demographisches Problem
Die rasant wachsende Bevölkerungzahl in dem konfliktgeschüttelten Land ist ein zusätzlicher Faktor, der die Lage erschweren dürfte. Die Fruchtbarkeitsrate liegt in Afghanistan bei 5,7 Kindern je Frau. Das U.S. Census Bureau geht davon aus, dass die Bevölkerung von Afghanistan von 28,4 Millionen (Mitte 2009) bis 2050 auf 53,4 Millionen wächst, sich also beinahe verdoppelt.
Foreign Affairs: Demographische Bombe?
9 von 10 Kindern auf der Welt leben heute in den Entwicklungsländern. 70 Prozent des Bevölkerungswachstums wird bis 2050 in 24 Ländern statt finden mit einem statistischen Prokopfteinkommen von unter 3855 Dollar. Bangladesh, Ägypten, Indonesien, Nigeria. Pakistan und die Türkei hatten 1950 zusammen 242 Millionen Einwohner. Im Jahr 2009 war diese Zahl auf 886 Millionen gestiegen. Bis zum Jahr 2050 erwarten die Demographen in diesen Ländern ein
Genetik: Verluste nach der Ernte verringern
Mt gentechnischen Methoden ist es indischen Forschern gelungen, die Hautalterung von Tomaten stark zu verzögern. Die genetisch veränderten Tomaten halten nach Aussage der Wissenschaftler bei Raumtemperatur 45 Tage lang und nicht mehr nur zehn oder zwölf. Damit eröffnet sich die Perspektive die Verluste nach der Ernte, die weltweit auftreten, zu verringern.
Wie das Handy den Armen hilft: Beispiel Kenia
Zu den großen Problemen vieler Entwicklungsländer gehört der mangelnde Zugang der Armen zu Finanzdienstleistungen, die Sparen und damit Investieren möglich machen. Das war bisher ein Entwicklungshemmnis, das durch den Mangel an angemessener Infrastruktur und die enormen Kosten seiner Behebung fast unüberwindbar war. Der technische Fortschritt macht jedoch nun die Überwindung dieses Hemmnisses leichter und senkt die Kosten.
Nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation (WHO) leiden dreißig Prozent der Weltbevölkerung an medizinischer Unterversorgung, wobei dieser Anteil in den ärmsten Ländern Afrikas und Asiens der Welt sogar bis zu fünfzig Prozent erreicht. Die dortigen Regierungen haben in aller Regel der Preispolitik der Pharmaunternehmen den schwarzen Peter zugeschoben und dies mit interventionistischen Maßnahmen wie Preiskontrollen, Zwangslizenzierung von Patenten und Parallelimporten quittiert.
Menschenrechte? Welche Chance hat der Südsudan
In einem langjährigen Kampf gegen das sudanesische Terrorregime Omar Bashirs hat sich der Südsudan seit 2005 den Status einer autonomen Region erkämpft.. Für die Menschen der Region bedeutet diese weitgehende Unabhängigkeit von der nördlichen Zentralregierung eine Gelegenheit, ein Jahrhunderte währendes Unterdrückungs- und Ausbeutungsregime zu beenden. Freiheit und Menschenrechte haben erstmals eine reale Chance.
Die andauernden Konflikte im Süden Thailands haben bislang schon mehr als 3700 Menschen das Leben gekostet. Zudem leben die Menschen in dieser Region in einer Atmosphäre der Angst und des gegenseitigen Misstrauens. Vor diesem Hintergrund hat das Regionalbüro der Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit Südostasien gemeinsam mit seinen Partnern Think Centre Asia (TCA) und der Prince of Songkhia University (PSU) eine Projektstudie über die Ursachen des Konflikts durchgeführt, dessen Ergebnisse jetzt vorliegen.
Nachlese zu Haiti: Warum bei Erdbeben die Marktwirtschaft gut und Inflation schlecht ist
Die Erdbebenkatastrophe in Haiti hat die Welt erschüttert. Hunderttausende Tote, die Hauptstadt weitgehend zerstört. Ein Land ist so schwer getroffen, dass es nicht mehr in der Lage zu sein scheint, sich selbst aus der Misere zu helfen.



