Navigation

Zur Startseite

Inhalt

surF - Liberales im Netz Nr. 175 | 20. Juni 2012

Rayson macht sich Gedanken darüber, warum für viele Menschen Kursgewinne nach der Entlassung von Mitarbeitern die Perfidie des Kapitalismus unterstreichen: „Hinter dieser Meinung steckt viel Fragwürdiges. Zum Beispiel, dass es erstrebenswert für eine Gesellschaft sei, wenn ineffizient produziert wird. Zum Beispiel, dass es ein Fehler sei, zunächst mehr Leute einzustellen als hinterher vielleicht doch benötigt werden. Oder auch, dass Firmen sich nicht auf neue Bedingungen einstellen dürfen, die ihnen einen Schrumpfungsprozess auferlegen.“

Zettel wundert sich über die Kritik des ARD-Programmbeirats an Günter Jauch: „Jauch entspricht mit seinem Stil am ehesten von allen ARD-Moderatoren dem, was in den USA von einem guten Moderator erwartet wird; und das ist weder die Dompteur-Attitüde Plasbergs noch die mitfühlende Ausfragerei Beckmanns.“ Deswegen, so vermutet Zettel, ist er bei den Programmverantwortlichen umstritten, denn eine „öffentliche Hinrichtung Sarrazins, wie sie Beckmann sich leistete, wäre bei Jauch schwer vorstellbar.“

Gérard Bökenkamp schaut sich das Auenland aus Herr der Ringe etwas genauer an: „Die eigentlichen Helden der Geschichte, die Hobbits, verfügen über Privateigentum, sind wohlhabend und leben selbstbestimmt: Das heißt, sie können über ihr Eigentum selbstständig verfügen und gehen, wohin es ihnen beliebt.“ Um die Gefahr, die vom Ring ausgeht, zu bannen, müssen die Hobbits ihn zerstören, ehe sie seiner Macht verfallen. „Übertragen auf die Realpolitik heißt das: Man darf auch Terrorismus nicht mit Terror bekämpfen und auch Extremisten, die nach Herrschaft streben, nicht dadurch aufhalten, dass man ihnen ihre Bürgerrechte nimmt.“
letzte Änderung: 20.06.2012


Twitter

Blog des Liberalen Instituts

22.10.2014: Der Lack ist ab mehr...

21.10.2014: Wettbewerbspolitik ist Verbraucherschutz mehr...

21.10.2014: Wem dienen Regulierer? mehr...

Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit

Schaufenster Stiftung