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11.03.2010: 4. Berliner Rede zur Freiheit mit Paul Nolte

Fixierung der Freiheitsdebatte auf den Staat durchbrechen.

Ein neues Nachdenken über Freiheit, eine neue Begriffsbestimmung, dieses Ziel hat sich der Historiker und Publizist Paul Nolte mit seiner Berliner Rede zur Freiheit am Brandenburger Tor gesetzt. Zu ihr lädt die Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit ein:

Mittwoch, den 21. April 2010
19.00 Uhr
Allianz Stiftungsforum
Pariser Platz 6
10117 Berlin

Nolte, Professor für Neuere Geschichte an der Freien Universität Berlin, hat seine Rede unter den Titel „Freiheit in der Bürgergesellschaft“ gestellt. Der in der liberalen Demokratie verwirklichte Kern der Freiheit ist für ihn ein hohes, unantastbares Gut; einer kritischen Analyse unterziehen will er allerdings die neuen Freiheiten der Wohlstandsgesellschaft. Für Nolte steht fest: Ohne soziale Verpflichtungen, ohne den Bezug auf die Freiheit der anderen und die Freiheit in Gemeinschaft, ist die Freiheit wenig wert. Nur in der Bürgergesellschaft kann sie einen zeitgemäßen politischen Kern wiederentdecken.

Die Berliner Reden zur Freiheit am Brandenburger Tor wurden 2007 etabliert. Sie finden alljährlich im April statt. Die Redner der vergangenen Jahre waren der Bundesverfassungsrichter Udo Di Fabio, der Historiker Heinrich August Winkler und der ehemalige Leiter der Stasiunterlagenbehörde Joachim Gauck.

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letzte Änderung: 11.03.2010


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