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18.05.2009: Streit um Uferweg am Griebnitzsee: Stiftung setzt auf Dialogfähigkeit

Anfang April haben Anrainer Teile des Uferwegs am Griebnitzsee gesperrt. Formeller Anlass war ein Urteil des Oberverwaltungsgerichts Berlin-Brandenburg vom 2. April. Die Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit hat sich entschieden, ihr Grundstück offenzuhalten und der Öffentlichkeit damit auch weiterhin einen Zugang zum See zu ermöglichen.

Wir legen dabei Wert auf die Feststellung, dass wir die verschiedentlich erhobenen Forderungen nach einer Enteignung des Uferstreifens nicht teilen. Für Liberale gilt: Eigentum ist der Allgemeinheit verpflichtet, wenn sich die Allgemeinheit dem Eigentum verpflichtet.

Ungeachtet dessen würde es die Stiftung begrüßen, wenn der komplette Uferweg in absehbarer Zeit wieder für die Öffentlichkeit begehbar wird. Wir setzen deshalb auf die Dialog- und Kompromissbereitschaft der betroffenen Parteien. Unser Ziel ist es, diesen Dialog in Gang zu setzen und alle Beteiligten an einen Tisch zu holen.

Wir würden uns freuen, wenn wir mit der heutigen Veranstaltung um 18 Uhr im Truman-Haus zu einer Versachlichung der Diskussion beitragen können.

Rolf Berndt
Geschäftsführendes Vorstandsmitglied der Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit

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letzte Änderung: 19.05.2009


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