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Entsprechend des Konzeptes und der Zusammensetzung des lateinamerikanischen liberalen Netzwerkes Relial waren neben fünf Repräsentanten der liberalen politischen Partner in Argentinien, Brasilien, Costa Rica, Honduras und Guatemala auch drei Vertreter von liberalen Institutionen der Zivilgesellschaft aus Mexiko, Peru und Argentinien Gäste der Stiftung.
Nach einer Einführung in die komplexen Strukturen der Europäischen Union wurden bei Gesprächen mit verschiedenen Institutionen der EU (Parlament, Kommittee der Regionen), insbesondere Fragen der politischen und wirtschaftlichen Kooperation der EU mit Lateinamerika erörtert und Problemfelder identifiziert, die eine intensivere Zusammenarbeit (bisher) behindern. Letzgenannte sind aus lateinamerikanischer Sicht in erster Linie die EU-Handelsbarrieren für die Einfuhr von Agrarprodukten aus Lateinamerika und die Subventionen für die Landwirtschaft innerhalb der Union. Die Teilnehmer waren sich mit den Gesprächspartnern dahingehend einig, dass eine Änderung dieser Politik nicht nur die lateinamerikanische Wirtschaft und die europäischen Verbraucher begünstigen würde, sondern deren Wirkung die der europäischen Entwicklungshilfe für Lateinamerika bei weitem übertreffen würde.
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| Eduardo Monsonis, MEP aus Spanien und Oskar Lehenbauer, PFL-Rio Grande do Sul, Brasilien |
In einer Gesprächsrunde mit der Präsidentin der Liberalen Internationalen (LI), Annemie Neyts-Uyttebroeck, standen die Aktivitäten dieser Parteienvereinigung in Lateinamerika im Blickpunkt.
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| Teilnehmer aus Honduras, Guatemala und Mexiko mit Dr. Werner Hoyer, MdB |
Die gegenwärtigen Beziehungen zwischen Deutschland und Lateinamerika vor dem Hintergrund der EU-Erweiterung und der US-amerikanischen Außen- bzw. Außenhandelspolitik und der fortschreitenden Globalisierung waren Themen, die mit Forschungseinrichtungen wie der Deutschen Gesellschaft für Auswärtige Politik (DGAP), mit dem Lateinamerika-Beauftragten der Bundesregierung und mit Abgeordneten der FDP-Bundestagsfraktion erörtert wurden. Neben der Notwendigkeit, das nach der Argentinien-Krise vor zwei Jahren nachhaltig gestörte Vertrauen der deutschen Wirtschaft in Lateinamerika durch Maßnahmen zur „good governance“ und durch institutionelle Reformen wiederherzustellen bzw. zu verbessern, waren sich die Gesprächspartner einig darüber, dass auch Lateinamerika in Europa mehr tun muss, um die Aufmerksamkeit der politischen und wirtschaftlichen Entscheidungsträger auf sich zu ziehen.
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