Regionale Projekte
Die Stiftung unterhält zur Zeit Büros in Indien, Pakistan und Sri Lanka, erreicht aber durch ihre Regionalprojekte alle Staaten der South Asian Association for Regional Cooperation (SAARC). Das Regionalbüro befindet sich in Neu Delhi, von dem aus die länderübergreifenden Regionalprojekte betreut werden. Die Stiftung führt vier regionale Programme durch:Wirtschaftliche Freiheit
Die Stiftung arbeitet etwa mit der SAARC-Handelskammer SCCI seit ihrer Gründung im Jahre 1994 zusammen. Gemeinsam werden hochrangige Veranstaltungen zur wirtschaftlichen Liberalisierung durchgeführt. Alle zwei Jahre findet z. B. die SAARC Business Leader Conclave statt, bei der führende südasiatische Politiker und Unternehmer mit international renommierten Ökonomen diskutieren, wie sich südasiatische Märkte weiter öffnen und den Herausforderungen der Globalisierung stellen können.
Vernetzung liberaler Jugend
Liberale Jugendorganisationen haben vor einigen Jahren LYSA (Liberal Youth South Asia) gegründet, den südasiatischen Verband innerhalb von YLDA (Young Liberals and Democrats of Asia). Ein Großteil der Bevölkerung Südasiens besteht aus Jugendlichen und jungen Erwachsenen, die ihre Zukunft durch politisches Engagement mitgestalten wollen. Liberalen Jugendorganisationen bietet LYSA ein Forum zum internationalen Austausch und gibt ihnen eine gemeinsame Stimme.
Rechtsstaat, Menschen- und Bürgerrechte
Zu zwei Themen bilden sich im Moment südasiatische Netzwerke heraus, um dem staatlichen Machtmissbrauch Einhalt zu gebieten: Freedom of Information, die Bürgern Kontrollmöglichkeiten über die öffentliche Verwaltung ermöglicht, und Polizei Reform. Der langjährige Partner Commonwealth Human Rights Initiative aus Delhi hat zu beiden Themen erhebliche Expertise und Erfahrungen anzubieten. So werden Reformprozesse in den SAARC Staaten durch kompetente Ansprechpartner in der Zivilgesellschaft gefördert und begleitet.
Friedliche Konfliktbearbeitung
Ein zentraler Stolperstein auf dem Weg zur regionalen Integration ist der Kaschmirkonflikt. Gemeinsam mit dem Centre for Dialogue and Reconciliation arbeitet die Stiftung mit Vertretern der Zivilgesellschaft in Kaschmir auf beiden Seiten der Grenze an Regelungskonzepten, die in den Dialog zwischen den Regierungen Pakistans und Indiens eingebracht werden. Nur wenn die vom Konflikt direkt betroffenen Bürger und politischen Akteure in diesen Dialog eingebunden sind, kann ein nachhaltiger Friede entstehen.



