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Südafrika

Regionaldirektor Hubertus von Welck und Teilnehmer eines SALAN Workshops
Regionaldirektor Hubertus von Welck und Teilnehmer eines SALAN Workshops
Südafrika befindet sich auch nach dem Ende der Apartheid in den neunziger Jahren in einem tief greifenden politischen und wirtschaftlichen Wandlungsprozess. Die Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit unterstützt diesen Prozess aktiv. Durch die Arbeit der Stiftung sollen einerseits, über die formalen demokratischen Mechanismen hinaus, die Grundelemente eines liberalen Verfassungsstaates gesichert und ausgebaut, andererseits marktwirtschaftliche Lösungen als Weg zu wirtschaftlichem Wachstum und zum Abbau der Arbeitslosigkeit gewiesen werden.

In beiden Bereichen setzt die Arbeit für die Freiheit an. So bemüht sich die Stiftung gleichzeitig, die Opposition in die Lage zu versetzen, ihrer verfassungsgemäßen Kontrollfunktion besser nachzukommen und liberale Alternativen zur gängigen Politik aufzuzeigen. Im sozio-ökonomischen Bereich unterstützt die Stiftung gezielt die Arbeit südafrikanischer Forschungsinstitute, die im Bereich Deregulierung, Korruptionsbekämpfung und Förderung kleiner- und mittlerer Unternehmen tätig sind.

Die Stiftung betreibt dazu zwei getrennte Projekte in Südafrika. In Kapstadt, dem Sitz des südafrikanischen Parlamentes, wird in erster Linie mit dem politischen Partner gearbeitet. In Johannesburg, dem wirtschaftlichen Zentrum Südafrikas, kooperiert die Stiftung mit den Partnerorganisationen im sozio-ökonomischen Bereich.

Die Aktivitäten der Stiftung in Südafrika zielen somit auf die Verbesserung der programmatischen, strategischen und organisatorischen Kenntnisse, Fertigkeiten und Wirkungsmöglichkeiten liberaler Mandats- und Funktionsträger sowie auf die Identifikation und Lösung demokratischer und wirtschaftlicher Entwicklungshemmnisse.

Politischer Partner in Südafrika sind dabei die Democratic Alliance (DA) auf nationaler, Provinz- und kommunaler Ebene sowie ihre Vorfeldorganisationen (Verband Liberaler Provinzabgeordneter, Verband Liberaler Kommunalpolitiker, die Jungen Liberalen und die Liberalen Frauen).

Im sozio-ökonomischen Bereich arbeitet die Stiftung in Johannesburg mit vier Think Tanks zusammen:

  • South African Institute of Race Relations (SAIRR)

  • Centre for Development and Enterprise (CDE)

  • Strategic Business Partnerships for Growth in Africa (SBP)

  • Helen Suzman Foundation (HSF).


Auch die regionale Arbeit wird von Südafrika aus koordiniert. Sie bindet Partner in länderübergreifenden liberalen Netzwerken, die nationale und regionale Wirkung entfalten. So agiert das African Liberal Network (ALN) mit derzeit 24 Mitgliedsparteien aus 19 Ländern als eine in ganz Afrika politisch an Einfluss gewinnende Institution. Das Southern African Legal Assistance Network (SALAN) bietet Informationsaustausch, praktische Hilfe und moralische Unterstützung für seine Mitglieder, die unter schwierigen und auch gefährlichen Bedingungen arbeiten.
letzte Änderung: 14.07.2010


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Projektleitung: Hubertus von Welck

 

 

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Fax: 0027 - 21 - 423 1312

 

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Projektleiterin im Regionalbüro: Barbara Groeblinghoff

 

E-Mail: barbara.groeblinghoff@fnst.org

 

Büroleiter vor Ort: Wayne Alexander

 

E-Mail: wayne.alexander@fnst.org