
KFOR-Soldat, Projektleiter C. Christ-Thilo und Regionalbüroleiter U. Niemann
Unsere Projektarbeit in Serbien, Montenegro, Kosovo, Albanien, Bosnien-Herzegowina (Subregion Westbalkan)
Die Friedrich Naumann-Stiftung für die Freiheit ist seit über zehn Jahren auf dem Westbalkan tätig. Die politische Bildungsarbeit in dieser Region, zu der Serbien, Kosovo, Montenegro, Bosnien-Herzegowina und Albanien gehören, wird vom Projektbüro in Belgrad (Serbien) koordiniert. Darüber hinaus unterhält die Stiftung in Sarajewo (Bosnien-Herzegowina) und Priština (Kosovo) ein Ortskraftbüro.
Seit Beendigung des Bürgerkrieges in Ex-Jugoslawien und dem Einsetzen eines demokratischen Wandlungsprozesses begleitet die Stiftung für die Freiheit die Staaten dieser Region auf ihrem mitunter turbulenten Weg zu europäischen Rechtsstaaten.

LDP-Konferenz in Belgrad
Um eine politische Stabilisierung und eine Demokratisierung der Gesellschaften auf dem Balkan langfristig sichern zu können, bedarf es sowohl der politischen, gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Annährung an die Europäische Union, als auch der Ausgestaltung der regionalen Zusammenarbeit zwischen den Westbalkanstaaten. Gemeinsam mit ihren liberalen Partnern unterstützt die Stiftung für die Freiheit deshalb mit ihren Bildungs- und Beratungsangeboten insbesondere pro-europäische Reformbemühungen und die Stärkung der Zivilgesellschaft in diesen Ländern.
Die Schwerpunkte der Projektaktivitäten auf dem Westbalkan zielen auf die europäische Integration der Region, den Auf- und Ausbau von Netzwerken liberaler Mandatsträger und deren regionaler Vernetzung bzw. internationaler Kooperation sowie die Förderung des interethnischen Dialogs. Dabei stellt für die Stiftung die Zusammenarbeit mit Nachwuchspolitikern der Krisenregion eine besondere Herausforderung dar.
Neben den klassischen Bildungsveranstaltungen kommen im Projekt Westbalkan seit 2008 auch internetgestützte Lernkonzepte und Medien zum Einsatz.



