
Algerisch-Deutsche Dialogveranstaltung in Algier
Projekt Algerien
Die Stiftung arbeitet seit Beginn der 90er Jahre in Algerien. Das dortige Büro, das von einer entsandten Kraft geleitet wird, nahm 2005 die Arbeit auf. Von Algier aus erfolgt die Steuerung der Projektaktiviäten in der Subregion Maghreb in Zusammenarbeit mit den Ortskräften der Stiftung in Tunesien und Marokko.Die Stiftung unterstützt zivilgesellschaftliche Akteure nach den Jahren der sozialistischen Isolation und des islamistischen Terrors bei der Wiederaufnahme des Dialogs miteinander und beim Aufbau einer freiheitlichen, rechtsstaatlichen und marktwirtschaftlichen Ordnung.

Politikberatung mit algerischen Liberalen Ein Schwerpunkt der Projektarbeit liegt im Bereich der Menschenrechte. Konkret führte die Stiftung am Standort Algier ein von der EU-gefördertes Projekt zur Stärkung der Frauenrechte im Maghreb durch. Rechtsstaatliche Prinzipien wie auch Fragen des Wirtschaftsrechts erörtern wir in Zusammenarbeit mit der algerischen Richterschule: Mit ihr veranstalten wir Maßnahmen mit dem Ziel, die Unabhängigkeit der Justiz als dritte Säule des demokratischen Systems zu stärken.
Eine enge Beziehung besteht ferner zu Unternehmerverbänden in Algerien: mit ihnen führen wir Bildungsmaßnahmen durch, die den Übergang von einer sozialistisch geprägten Wirtschaftsordnung in eine freiheitliche und unternehmerisch geprägte Marktwirtschaft zum Thema haben. Ein Kooperationspartner bei diesen Maßnahmen ist die Deutsch-Algerische Handelskammer in Algier.
Die algerische Partei Union pour la Démocratie et les Libértes (UDL) ist Mitglied im regionalen Parteiennetzwerk „Network of Arab Liberals“ und nimmt aktiv an deren Veranstaltungen teil.



