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Politische Rücktritte in Deutschland - Die Rolle der Medien - am 08.10.2008 |
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Medienpolitischer Diskurs Mittwoch, 08. Oktober 2008, 19.00 bis 21.00 Uhr, Frankfurt/Main „Tritt er zurück oder tritt er nicht zurück?“ Die Gründe sind vielfältig: Von Alter oder Krankheit, kleinen und mittleren Affären bis hin zu spektakulären Skandalen reicht die Palette. Und immer sagen Rücktritte und ihre jeweiligen Begleitumstände etwas aus über den Zustand der politischen Kultur eines Landes. Der Historiker Michael Philipp hat dieses Phänomen intensiv erforscht und in seinem Buch „Persönlich habe ich mir nichts vorzuwerfen – Politische Rück-tritte in Deutschland von 1950 bis heute“ über 250 Fälle analysiert. Darunter spektakuläre wie Willy Brandt, Hans Filbinger oder Uwe Barschel. Es handelt sich um ein weites Spannungsfeld: Auf der einen Seite immer wieder Politiker, die aus Mangel an Realitätssinn und fehlender Selbstdistanz längst überfällige Rücktritte hinauszögern; auf der anderen Seite Medien, die Regel- und Rechtsverstö-ße aufdecken und dokumentieren aber oftmals auch ihre demokratische Kontrollfunktion überdehnen und zur gezielten politischen Einflussnahme wech-seln: Gezielte Demontagen, kalkuliertes Hochspielen von Verfehlungen bis hin zur Skandalisierung gehören zum - beinahe täglichen - Repertoire insbeson-dere des Boulevardjournalismus. In unserer Veranstaltung wird anhand beispielhafter Rücktrittsfälle insbesondere die Rolle der Medien analysiert und diskutiert. Die „Medienpolitische Diskurse“ richten sich insbesondere an junge Redakteure alter und neuer Medien, freie Mitarbeiter in Redaktionen sowie Studierende mit dem Berufsziel Journalismus/Publizistik, die sich mit zentralen Fragen ihrer – künftigen - Profession auseinander setzen wollen. Die Reihe umfasst Tages- und Abendveranstaltungen sowie eine jährliche Medienakademie in Berlin/Potsdam zur Vertiefung politischer Hintergrundinformationen. |
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Download: Programm
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Keine Online-Anmeldung mehr möglich!
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Veranstaltungsort: Mittwoch. 08.Oktober 2008 19.00 bis 21.00 Uhr Frankfurter Presse Club (FPC) Saalgasse 30 60311 Frankfurt/Main |
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E-Mail Kontakt: marianne.wagner@freiheit.org |
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Veranstalter:
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