Navigation

Zur Startseite

Inhalt

surF - Liberales im Netz Nr. 08 | 17. Dezember 2008

Zum Jahresende hat eine Branche immer besonders Konjunktur – die der Wahrsager und Prognostiker. Ihr Glück ist es, dass kaum jemand zwölf Monate später ihre Weissagungen überprüft, wenn dies überhaupt möglich ist, denn vielfach werden die Prognosen derart schwammig formuliert, dass sie stimmen – egal was passiert.

Unter dem Titel „Einfach mal Fresse halten. Ein Vorschlag für Propheten“ setzt sich Wolfgang Röhl mit dem Thema auseinander, der schon viel Leserlob über seine Abrechnung mit dem deutschen Talkshowwesen im jüngsten Programmmagazin der Stiftung bekam.

Dirk Maxeiner bemerkt (ebenso auf der „Achse des Guten“), dass inzwischen jedwede Wetterlage den Klimawandel belegt, ob es nun zu kalt oder zu heiß ist. In „Wie ein kaltes Jahr zum 'Vorboten des Klimawandels' wird“ erinnert Maxeiner daran, dass der Temperaturverlauf in Deutschland für das globale Klima so wichtig ist, wie wenn in China…na ja, Sie wissen schon.

„Mehr Adam Smith wagen“ ist dagegen keine Prognose von Prof. Thomas Straubhaar, dennoch würden sich viele Liberale freuen, wenn es eine wäre. Noch besser, wenn Straubhaar ein Wahrsager wäre und "mehr Adam Smith" nicht nur fordern, sondern vorhersagen könnte. Seine Analyse der Rolle von Gier und Neugier in der Wirtschaft besticht – in einer Talkshow allerdings dürfte er damit entsetzte Blicke von Moderator(in) und Mitdiskutanten ernten. Aber auch daran kann man ja Freude haben…

surF feiert am kommenden Mittwoch Weihnachten und an dem darauf Silvester. Die nächste Ausgabe kommt am 7. Januar. Frohes Fest und guten Rutsch!
letzte Änderung: 17.12.2008


31.05.2012: Finanzkrise Ursache, Wirkung, Folgen

01.06.2012 bis 03.06.2012: Livestream Liberlaismuskonferenz

02.07.2012: Politische Ökonomie der Medien. Ringvorlesung

Schaufenster Stiftung

Blog des Liberalen Instituts

25.05.2012: Frauen in den Fünfjahrplan mehr...

25.05.2012: Billiges Junk Food, teure Gesundheitskost? mehr...

25.05.2012: Regierungsneubildungen in Jerusalem und Ramallah – Bewegungen des Status Quo oder im Heiligen Land nichts Neues? mehr...

Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit