surF - Liberales im Netz Nr. 35 | 29. Juli 2009
Das Thema Steuern schreckt viele ab. Weil sie zahlen müssen, weil sie umständliche Formulare ausfüllen müssen und weil Zahlensalat eh langweilig ist. Das muss nicht sein, meint surF nach dreiwöchiger Sommerpause.Zum Glück gibt es inzwischen Module im Internet, mit denen man ganz einfach verschiedene Steuermodelle nachrechnen kann, so wie das schon bei Stromtarifen üblich ist. Auf dem Weg zum fröhlichen Nettowähler…
…bietet derlei zum Beispiel die Internetrepublik einen entsprechenden Service unter www.nettowahl.de.
Auch Steuern als politisches Thema sind durchaus interessant. Wer sich zum Beispiel das Schwarzbuch des Bundes der Steuerzahler vornimmt, findet sich unversehens in einem Kuriositätenkabinett öffentlicher Verschwendung wieder. Das tut zwar einerseits beim Lesen weh, ist andererseits aber auch äußerst unterhaltsam – eine einzige Realsatire. Nach der Lektüre wird man Politikern sehr kritisch gegenüberstehen, die über „fehlende Einsparpotenziale“ klagen.
Der Bund der Steuerzahler hält noch andere interessante Publikationen vor, z.B. "Hohes Entlastungspotenzial in der Arbeitslosenversicherung“, nach der eine Beitragssatzsenkung auf 2,3 Prozent möglich ist.
Das Thema Steuern steht auch im Mittelpunkt der Stiftungsinitiative umSteuern, in deren Rahmen wir viele interessante Publikationen vorhalten, darunter auch den Zeichentrickfilm zum liberalen Bürgergeld.





