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surF - Liberales im Netz Nr. 15 | 18. Februar 2009

Politik in den USA läuft doch ein wenig anders ab, als bei uns. Das hat sich nicht nur im Präsidentschaftswahlkampf gezeigt, auch jetzt, in den ersten Amtstagen von Barack Obama beweisen die US-Amerikaner einen besonderen Stil – Obama steht frontal im liberalen Gegenwind:

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Das renommierte CATO Institute, offizieller Partner der Theodor-Heuss-Akademie der Stiftung, hat in den USA eine Erklärung veröffentlicht, in der die Unterzeichner feststellen, dass sie – entgegen vieler Meldungen, alle Ökonomen seien inzwischen Keynesianer – nicht glauben, höhere Staatsausgaben würden die Konjunktur ankurbeln.

Unter der Überschrift „Mit allem gebotenen Respekt, Herr Präsident, das ist nicht wahr!“ widersprechen sie damit Obama, der den Wirtschaftswissenschaftlern der USA über die politischen Lager hinweg attestiert hatte, durch die Bank für massive Ausgabenprogramme zu sein.

Die Erklärung wurde von Hunderten Wissenschaftlern unterschrieben und landesweit in Zeitungen veröffentlicht. Die Aktion fand in den Medien großes Echo:



Respekt vor allen, die ihre Meinung mit breitem Kreuz vertreten. In einem ganz anderen Zusammenhang taten dies indische Frauen, die sich von politisch-religiösen Hardlinern ihren Lebensstil nicht vermiesen lassen wollten – sie schickten den Herren pinkfarbene Dessous. Die Empfänger hatten sich zuvor an Kleinigkeiten gestört, nämlich sich die Freiheit zu nehmen, den Valentinstag zu begehen.

In diesem Sinne: Sagen Sie mal wieder jemandem Ihre Meinung.
letzte Änderung: 17.02.2009


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