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surF - Liberales im Netz Nr. 96 | 17. November 2010

Das Schwert in der politischen Auseinandersetzung ist die Sprache – da verwundert es schon sehr, wie viele Protagonisten auf die Bühne treten und stumpfe Waffen ziehen. Dabei kann schön reden doch so schön sein…

Nicht wenige denken mit Wehmut an die Zeiten zurück, als sich Strauß und Wehner noch Rededuelle im Bundestag lieferten…



Da war zwar auch nicht alles Gold was glänzt, aber Pfeffer war drin. Heute scheint sich in der Tat eine gewisse Zurückhaltung breit gemacht zu haben. Wenn's mal hochemotional wird, dann aber häufig nicht spontan, sondern mit einem Stakkato an Floskeln.

Überhaupt sind Floskeln tödlich und oft dem Umstand geschuldet, dass Politiker zu oft und zu viel sprechen (müssen). Vielfach hat man den Eindruck, es seien schon Sprachautomaten, die Manuskripte ausgeben – derlei gibt übrigens es wirklich: Der Laudat-O-Mat wirft binnen Sekunden für die unterschiedlichsten Anlässe brauchbare Reden aus, mit denen man ehrenvolle Personen in salbungsvollen Worten rühmen kann…

…und da waren sie schon wieder – die Floskeln. Leider kommen sie nicht nur in Reden vor, sondern auch in Zeitungsartikeln. Wer sie vermeiden möchte, liest sich am besten die Listen durch, die "Der Umblätterer" zusammengestellt hat. Eine weitere Methode, seinen Sprachschatz von Ballast zu reinigen, ist die regelmäßige Lektüre von Bastian Sicks Zwiebelfischen oder natürlich der Besuch eines Rhetorik-Seminars bei der Stiftung für die Freiheit.

Oder Sie sprechen einfach, wie Ihnen der Schnabel gewachsen ist:

letzte Änderung: 17.11.2010


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