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surF - Liberales im Netz Nr. 70 | 28. April 2010

Wie schon vor einem Jahr in Hannover haben auch beim diesjährigen Parteitag der FDP in Köln nicht nur Journalisten, sondern auch liberale Blogger das Geschehen beobachtet. Sogar Phoenix hat das bemerkt und gestaunt.

Nun gut, so erstaunlich ist das natürlich nicht, für den Phoenix-Reporter aber schon, der durch seine Fragestellung erahnen lässt, dass er im Internet nicht weit über das Googlen der nächsten Pizzeria hinaus gekommen ist.



Zu den in Köln vertretenen Bloggern gehörte auch die Mannschaft von antibuerokratieteam.net um Achim Hecht. Christian Lindner stellte sich nicht nur dem Interviewwunsch, sondern zeigte dann auch, wie kundig er in Sachen liberaler Grundsatzliteratur ist und wo er den Platz der Libertären verortet:



Wenn auch nicht von vor Ort, so setzten sich andere Blogger vor allem mit der Rolle Guido Westerwelles beim Parteitag auseinander, so Rayson, der den FDP-Vorsitzenden nach wie vor lieber in einem innenpolitischen Ressort sähe, ein Standpunkt, den auch Zettel erneut vertrat. Jener hat in einem längeren Beitrag die Taktik Sigmar Gabriels gegen die FDP analysiert, die darin besteht, sie gemeinsam mit der Linkspartei als radikale Partei zu brandmarken. Offenbar nicht ohne Erfolg: Die Grünen marschieren eifrig mit, während die programmatische Fundamentalisierung und Annäherung von SPD und Linken in der Öffentlichkeit kaum registriert wird.
letzte Änderung: 27.04.2010


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