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surF - Liberales im Netz Nr. 201 | 19. Dezember 2012

Gérard Depardieu verlässt Frankreich. Grund sind die zu hohen Steuern, nachdem der Regierungschef dieses Verhalten als erbärmlich bezeichnete, platzte dem Filmstar der Kragen: „Ich habe in 45 Jahren 145 Millionen Euro an Steuern gezahlt, ich beschäftige 80 Mitarbeiter in Firmen, die ich für sie gegründet habe und die von ihnen geführt werden. Ich bin weder zu bemitleiden noch zu rühmen, aber das Wort "erbärmlich" lehne ich ab. Wer sind Sie, dass Sie so über mich urteilen, das frage ich Sie, Herr Ayrault, Premierminister von Herrn Hollande, ich frage Sie: Wer sind Sie? Trotz meiner Exzesse, meinem Appetit und meiner Liebe für das Leben bin ich ein freier Mensch, mein Herr, und ich werde höflich bleiben.“

Familienministerin Kristina Schröder bekommt viel Häme dafür ab, dass sie beim Vorlesen von „Pippi Langstrumpf“ Worte wie „Negerkönig“ nicht benutzen will, weil diese heute eine ausschließlich negative Bedeutung haben. Zettel hingegen verteidigt ihre Entscheidung und verbindet das mit einer Gesellschafts- und Medienkritik: „Ja, es gibt Grund zur Kritik. Aber nicht die Mutter ist zu kritisieren, die ihre Kinder davor schützt, zu Außenseitern zu werden. Zu kritisieren ist eine Gesellschaft, in der man schon zum Außenseiter zu werden droht, wenn man als Kind aus dem Buch einer klassischen Kinderbuchautorin das aufsagt, was diese geschrieben hat.“

Steffen Hentrich nimmt eine „Verordnung über Vereinbarungen zu abschaltbaren Lasten“, welche die Bundesregierung gerade durch den Bundestag brachte, zum Anlass, die Energiewende scharf zu kritisieren: „Nunmehr müssen Netzbetreiber Abschaltleistungen, bei denen Großverbraucher gegen eine umlagefinanzierte Kompensation vom Netz genommen werden können, regelmäßig ausschreiben. Aus einer freiwilligen Marktvereinbarung wird Zwang, egal ob derartige Vorkehrungen überhaupt notwendig sind.“
letzte Änderung: 18.12.2012


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