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surF - Liberales im Netz Nr. 163 | 28. März 2012

Sven Regeners "Wut-Rede" auf die Kostenlos-Kultur im Internet löste eine lebhafte Debatte aus. In den sozialen Netzwerken, Blogs und Foren wird darüber diskutiert. Seine Unterstützer pochen auf den Wert des geistigen Eigentums, Kritiker werfen ihm Ahnungslosigkeit vor.

Publikative vermutet, dass der Sänger das Internet schlicht nicht versteht: „Abgesehen von der peinlichen Wir Indie-Rocker und Ich weiss, was Rock’n’Roll ist und ihn ausmacht-Haltung wirkt Regener in dieser Stellungnahme alt. Uralt. Mir ist egal, wann er geboren wurde, und vielleicht ist er sogar jünger als ich. Aber er spricht wie jemand, für den früher alles besser war und das tun seit Menschengedenken all die, die geistig alt werden, und zwar schon lange, bevor es das Internet gab.“

Spirit of Entebbe macht auf die die Arbeit des italienischen Fotografen Ruben Salvadori aufmerksam, der nachweist, dass die Bilder aus der Krisenregion Nahost oftmals inszeniert sind. „Während Fotografen Orte, an denen es wirklich weh tun könnte, weiträumig umfahren, können sie vom „Nahost-Konflikt“ nicht genug bekommen, auch wenn man für Bilder und Geschichten bisweilen der Realität ein wenig nachhelfen muss.“

Der Hinweis Obamas an Medwedew, dass er nach seiner Widerwahl flexibler in Sachen Raketenabwehrschirm in Osteuropa sein könne, interpretiert Zettels Raum als Einladung an Russland, den osteuropäischen Raum wieder für sich zu beanspruchen. „Und natürlich ging es George W. Bush, als er diese Raktenabwehr unter ihrem ursprünglichen Namen NMD (National Missile Defense) plante, auch um den Schutz Osteuropas vor dem russischen Hegemonialdrang. Seit ich vor fünf Jahren die zitierte Passage schrieb, hat dieser russische Plan, erneut zur Vormacht in Osteuropa zu werden, immer mehr an Kontur gewonnen. Möglich wurde das vor allem durch den Wechsel von Bush zu Obama, der, anders als Bush, dem russischen Expansionsdrang kaum Widerstand entgegensetzt.“
letzte Änderung: 30.03.2012


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