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surF - Liberales im Netz Nr. 13 | 04. Februar 2009

Im Jahr 1991 fragte die Kongressbibliothek die Mitglieder des Book of the Month Club, welche Bücher den größten Einfluss auf ihr Leben gehabt hätten. Der erste Platz war keine Überraschung: Die Bibel. Danach kam ein Roman: Atlas Shrugged (dt.: Wer ist John Galt) von Ayn Rand aus dem Jahr 1957.

In einer Amazon-Rezension schreibt ein Leser: „Im Roman ‚Wer ist John Galt’ kann der Leser am Beispiel der amerikanischen Eisenbahn- und Stahlbaupioniere hautnah miterleben, wie Wohlstand durch wirtschaftliche Tüchtigkeit geschaffen und mittels ideologischer Irreführung gutgläubiger Menschen systematisch geplündert und wieder zerstört wird.“

Klingt irgendwie nach deutscher Gesundheitsreform*, oder?

In Deutschland kennt kaum jemand Ayn Rand und ihre Werke, ganz anders in den USA, wo es darüber erst kürzlich im Wall Street Journal hieß: „From Fiction to Fact in 52 Years.“ Mehr dazu in Scot W. Stevensons famosen Blog „USA erklärt“. Wer durch die Lektüre auf den Geschmack kommt, sollte sich sputen – nur noch wenige Exemplare von „Wer ist John Galt“ sind im Internet zu finden, eines liegt schon in der surF-Redaktion.

Alles andere als flächendeckend bekannt ist in Deutschland, wie Ayn Rand, auch Frédéric Bastiat. Sein Lebenswerk widmet sich der Entlarvung populärer ökonomischer Mythen. Mit Bastiat Freundschaft schließen kann man hier.

* die erklärt am besten Erwin Pelzig
letzte Änderung: 04.02.2009


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