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surF - Liberales im Netz Nr. 103 | 26. Januar 2011

Druck macht erfinderisch – die Kassen sind knapp, nicht zuletzt, weil Solidarität zwischen Staaten und auch Bundesstaaten nicht nur Geld kostet, sondern offensichtlich auch zum Missbrauch reizt. Dies wundert niemanden, außer den Profiteuren.

"Wenn Plündern für eine Gruppe in der Gesellschaft zur Lebensart wird, schaffen sie im Laufe der Zeit ein Rechtssystem welches dies legalisiert und einen Moralkodex der es glorifiziert", sagte einst Frederic Bastiat. Betrachtet man die Debatte um den Länderfinanzausgleich, so fällt auf, dass Bayern von den heutigen Nehmerländern noch immer vorgehalten bekommt, einst selbst von diesem System profitiert zu haben. Dabei wird geflissentlich verschwiegen, wie lange dies nun schon zurück liegt und ebenso, dass Bayern diese Zahlungen jedenfalls gut genutzt zu haben scheint. Der Tagesspiegel geht auf diese Thematik in einem Beitrag ein, bei dem die für eine Zeitung aus Berlin erstaunlich wohlwollenden Kommentare der Einheimischen überraschen. Allein deshalb lesenswert.

Was die internationale Finanz- und Wirtschaftskrise anbelangt, erinnert Gérard Bökenkamp an das Gutachten für die FDP-Bundestagsfraktion von Hans-Werner Sinn, der ein Verfahren für die Umschuldung hoch verschuldeter Staaten in Form eines Haircut vorgeschlagen hat. Bökenkamp weist nun darauf hin, dass Christian Deubner in einer Analyse für die Friedrich-Ebert-Stiftung ein ähnliches Konzept in die Diskussion gebracht hat.

Bökenkamp selbst bringt Acht Punkte zur Krisenprävention ins Gespräch, zu denen offene Märkte, Umschuldungen und geordnete Bankeninsolvenzen gehören. Für euckenserbe haben wir die Wahl: Evolution, Revolution oder Implosion.
letzte Änderung: 25.01.2011


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