Wolfgang Gerhardt fordert Vorrang für die Freiheit

Wolfgang Gerhardt Der Vorsitzende des Vorstands der Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit, Wolfgang Gerhardt MdB, hat beim Bundesparteitag der FDP in Potsdam ein Plädoyer für die Freiheit gehalten. Es gebe zu viele Menschen, die sich vor Freiheit fürchten, sagte Gerhardt - manche vielleicht, weil sie dächten, Freiheit nütze anderen mehr als ihnen selbst.
Schon Ralf Dahrendorf habe darauf hingewiesen, sagte Gerhardt, dass der niemals bei der Freiheit ankommen werde, der sich auf eine Reihenfolge "Gleichheit vor Freiheit" einlasse. Er forderte eine Selbstvergewisserung, was Freiheit bedeute. In diesem Kontext sei die Marktwirtschaft nicht als "kaltes Projekt" zu sehen, sondern als ein einzigartiges Entstaatlichungsverfahren. In Fragen der Inneren Sicherheit dürfe der Staat die ethische Überlegenheit des Rechtsstaates niemals aufgeben.




