Kongress: "Wirtschaft und Schule – Partner für die Zukunft"

Wolfgang Gerhardt Entscheider und Experten sehen die Zusammenarbeit von Schule und Wirtschaft in Deutschland auch ohne Pisa-Studien kritisch. Aber abseits von den großen Diskussionen über verfehlte Ziele gibt es einen kooperativen Bereich, in dem Schule und Wirtschaft voneinander lernen können!
Schule und Wirtschaft, die sich im täglichen Leben manchmal ignorieren, sind auf dieser Konferenz gleichberechtigte Partner gewesen. Der Vorsitzende der Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit, Wolfgang Gerhardt, betonte vor den Kongressteilnehmern in Berlin die Schlüsselrolle der Bildung in Zeiten der Globalisierung: "Das Zauberwort heißt Bildung. Sie ist unser Pass für die Zukunft. Erfolgreiche Länder verdanken ihre Wertschöpfung, kenntnis- und leistungsbereiten Menschen. Das Morgen gehört denen, die sich schon heute darauf vorbereiten." Dabei komme es nicht nur auf Fragen des Lehrplans, der inhaltlichen Ausrichtung des Unterrichts an, so Gerhardt: "Lehrer müssen dabei die Vermittlung einer Kultur des Lernens als ihr Kerngeschäft verstehen und Eltern müssen sie dabei unterstützen."
Dies erfordere aber ein freiheitliches Bildungsumfeld: "Freiheitliche Bildungspolitik beruht darauf, den Rahmen für erfolgreiche Schulen zu setzen. Anstatt pädagogische Methoden und Schulformen vorzugeben, setzen wir auf den Wettbewerb aller Formen und Wege. Vielfalt fördert stets die Leistung."
Das Redemanuskript von Wolfgang Gerhardt finden Sie hier.
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