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Walter-Scheel-Ausstellung

Familie, Ausbildung, Krieg: Auf dem Weg zum volksnahen Weltbürger

Geboren am 8. Juli 1919 in Solingen wächst Scheel in einfachen Verhältnissen als Sohn eines Stellmachers aus Daaden auf. Der Ort hat für ihn noch heute eine große Bedeutung.

Die kleinbürgerliche Umgebung erklärt nicht seinen späteren, ungewöhnlich selbstsicheren Umgang mit Eliten aus Politik und Wirtschaft – mit Wissenschaftlern, Künstlern, Präsidenten und Königen. Aber seine Weltläufigkeit paart sich mit einer völlig unaufgesetzten, in seiner Herkunft wurzelnden Volksnähe.

Seine Mitschüler bezeichnen ihn als beliebt, sonderlich fällt er ihnen aber nicht auf. Schon in der Schule lernt er seine erste Ehefrau Eva Cronenberg kennen – auf dem gemeinsamen Schulweg. 1942 heiraten sie, 1944 kommt ihr Sohn Ulrich zur Welt.

Nach dem Abitur absolviert Scheel erfolgreich eine Lehre bei der Volksbank Solingen.

1939 zieht die Luftwaffe den frisch ausgebildeten Bankkaufmann ein.
Scheel erlebt – und überlebt – den Russlandfeldzug. Fast wäre er dabei dem Flecktyphus zum Opfer gefallen.

Wieder im Westen Europas kommt der junge Soldat zu den "Nachtjägern". Dort nimmt er am Kriegsende den Rang eines Oberleutnants ein.

Nach dem Krieg kehrt Scheel nach kurzer Internierung nach Solingen zurück.


Beitrag von Christoph Höppel : "Wie war das nur möglich?"

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letzte Änderung: 15.09.2009


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