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Vietnam: Stiftung will Büro in Hanoi eröffnen

Wolfgang Gerhardt und Manfred Richter besuchen Hanoi

Wolfgang Gerhardt in Begleitung von...
Wolfgang Gerhardt in Begleitung von...
Wolfgang Gerhardt, Vorstandsvorsitzender der Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit, Manfred Richter, Mitglied des Vorstandes und Ulrich Niemann, Bereichsleiter für Internationale Politik, haben die vietnamesische Hauptstadt für politische Gespräche besucht.

 

...Ulrich Niemann und Manfred Richter...
...Ulrich Niemann und Manfred Richter...
In Gesprächen mit Le Xuan Ba, Leiter des CIEM (Central Institute for Economic Management), dem avisierten Hauptpartner, besprachen die Gäste mögliche Ansatzpunkte für Zusammenarbeit. In Gesprächen mit dem Leiter der Abteilung für internationale Beziehungen im Regierungsbüro, Nguyen Dinh Hoan, und dem stellvertretenden Außenminister Bui Than Son spürten die Gäste großes Wohlwollen gegenüber einem Stiftungsengagement im Land. Erfreut konstatierten die Gäste, dass die Türen für künftige Zusammenarbeit weit offen stehen. „Man hat uns willkommen geheißen“, sagt Ulrich Niemann.

 

Vietnam bietet sich als interessantes Projektland in der Region an. Es wird das 65. Projektland der Stiftung weltweit. Auch die äußeren Bedingungen sind dafür günstig: Viele Vietnamesen sprechen Deutsch und haben durch ein Studium in der damaligen DDR eine starke Affinität zu Deutschland. Der künftige Partner – CIEM– ist identifiziert, Anfang des kommenden Jahres hofft die Stiftung ihre Arbeit vor Ort aufnehmen zu können.

 

...zu Gesprächen in Hanoi.
...zu Gesprächen in Hanoi.
Das Land mit 88 Millionen Einwohnern gehört zu den „asiatischen Tigern“ und hat sich durch eine "Doi Moi" genannte Politik der marktwirtschaftlichen Öffnung einen wirtschaftlichen Spitzenplatz in Südostasien erkämpft. Vietnam schüttelt in Rekordzeit das Image eines Entwicklungslandes ab. Damit verknüpft ist mittelfristig eine verstärkte entwicklungspolitische Rolle für die Region. Die Stiftung für die Freiheit hat das erkannt und strebt nach zehn Jahren konsequenterweise die Rückkehr an, nachdem sie von 1990 bis 2001 schon einmal in Vietnam tätig war.

 

Da viele Behörden in den Registrierungsprozess involviert sind, können die Vorbereitungen zur Eröffnung eines Büros zeitintensiv sein. So diente der Besuch neben der Information auch der Beschleunigung des Verfahrens, damit die Arbeit für liberale Kernthemen wie Rechtsstaat, Eigentum und Bürgergesellschaft bald beginnen kann.

 

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letzte Änderung: 28.06.2011


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