Trendforscher Wippermann zu Gast in der Stiftung

Wippermann Der Blick in die Zukunft kommt schon längst ohne Glaskugeln und Kartenlegerei aus, auch er ist methodisch deutlich seriöser geworden. Zum Auftakt der Kuratoriumssitzung, der letzten in diesem Jahr, war Professor Peter Wippermann, Gründer und Leiter des Trendbüros Hamburg, zu Gast in der Geschäftsstelle der Stiftung in Potsdam. Das Thema seines Vortrags: „Welche Medien bestimmen unsere Zukunft?"

Jürgen Morlok, Vorsitzender des Kuratoriums, eröffnete und moderierte die Veranstaltung Als entscheidende Kraft der Zukunft bezeichnete Wippermann das Organisieren sozialer Kontakte und Beziehungen. Der Kommunikationstechnologie fällt dabei schon lange eine Schlüsselrolle zu. Auf eine monologische sei zunächst eine dialogorientierte Nutzung des Internets gefolgt, nun breche das Zeitalter der Interaktion mit virtuellen Welten an, nun würden Maschinen auf das reagieren, was Menschen machen.
Die Politik müsse, so Wippermann weiter, darauf reagieren, dass sich die neue politische Öffentlichkeit im Netz entfalte. Vor allem der Vertrauensbegriff und Wertefragen erführen eine weitere Bedeutungsaufwertung. Für eine Einrichtung wie die Stiftung für die Freiheit eine große Chance.

Diskussion nach dem Vortrag Nach der Veranstaltung richtete Professor Jürgen Morlok, Vorsitzender des Kuratoriums, das Wort an Professor Karl-Hans Laermann, Bundesminister a. D., und Peter Menke-Glückert; beide waren bei der letzten Sitzung des Gremiums im September aus ihrem Amt als Stellvertretende Kuratoriumsvorsitzende ausgeschieden. Morlok lobte sie für ihr jahrelanges beachtliches Engagement.
Zu neuen Stellvertretern Morloks waren im September Ludwig Theodor Heuss und Liane Knüppel gewählt worden.




