Treffen der südkoreanischen Altstipendiaten
Die Vereinigung der Altstipendiaten der Stiftung in Korea ist mit knapp siebzig Mitgliedern ausserhalb Deutschlands eine der größten. Die gute Ausbildung in Deutschland und die liberale Grundeinstellung hat zu bedeutenden Karrieren geführt: die meisten Altstipendiaten sind Professoren, Investment Banker, Medienberater und Kulturschaffende. Mit Frau Dr. Kim Sun-wook ist sogar eine amtierende Ministerin dabei.
Stipendiatentreffen Im Haus eines Altstipendiaten in einem Vorort von Seoul wurde nicht nur über die zukünftigen Aktivitäten der koreanischen Altstipendiatenvereinigung gesprochen, sondern auch über aktuelle politische Entwicklungen in Korea und Deutschland. Die Regierungsbilanz von Rot-Grün sei ein Armutszeugnis und liberale Reformen seien dringend notwendig, so der Tenor. Die Grundstimmung in Deutschland würde drastische Reformen jedoch erschweren.
Der Projektleiter der Stiftung in Korea, Ulrich Niemann, stellte die neuen Aktivitäten der Stiftung sowohl in Süd- als auch in Nordkorea vor und sprach über aktuelle Entwicklungen in der Stiftung. Er machte keinen Hehl daraus, dass auch die Friedrich-Naumann-Stiftung (FNSt) von der derzeitigen Finanzkrise in Deutschland betroffen sei. Aufgrund massiver Budgetkürzungen sei die Stiftung zu Spar- und Umstrukturierungs-maßnahmen gezwungen.
Die Anwesenden waren sich einig, dass die Vereinigung der Altstipendiaten und die liberale Stiftung in Zukunft noch mehr Synergieeffekte und neue Netzwerke schaffen wollen. Die Altstipendiaten dankten der FNSt in Deutschland für die finanzielle Unterstützung ihrer erstklassigen Ausbildung in Deutschland und betonten, dass sie der Stiftung dafür heute etwas zurückgeben wollten. Im Rahmen der eintägigen Veranstaltung wurden auch zwei Kurzvorträge über „Private Risikoabsicherung“ und „Konfuzianismus“ von Mitgliedern präsentiert, die auf grosses Interesse stießen. Das Lernen haben die Altstipendiaten bis heute nicht verlernt.





