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Südafrika: Solarenergie für Armensiedlungen

Für die Bewohner zahlt sich die Investition bereits nach wenigen Monaten aus
Für die Bewohner zahlt sich die Investition bereits nach wenigen Monaten aus
Als technologischer Vorreiter startet die von der Democratic Alliance (DA), dem politischen Partner der Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit, regierte Gemeinde Midvaal ein Pilotprojekt für die Stromversorgung von Blechhüttensiedlungen durch Solarenergie. Das Projekt ist Teil der provinzweiten DA-Kampagne „Light up your Life“, die vergangenen Monat vom Fraktionschef der DA im Provinzparlament von Gauteng, Jack Bloom, eingeläutet wurde.

In vielen Armensiedlungen Südafrikas ist ein zügiger Anschluss an das Stromnetz leider nicht möglich. Der DA ist es daher ein wichtiges Anliegen in den Behausungen solcher Siedlungen, die oft aus leicht entzündbaren Brettern oder Pappe gebaut sind, den Gebrauch von Kerzen und gesundheitsschädlichen Paraffinlampen durch erschwingliche solare Beleuchtungstechnologien zu ersetzen.

Im Pilotprojekt von Midvaal, südlich von Johannesburg, profitieren zunächst zwölf Familien in der Siedlung Boitumelo; jede Hütte erhielt drei Solarlampen und ein Handyaufladegerät. Die Kosten für eine Solarbatterie, die bis zu acht Behausungen beleuchtet, betragen 220 Euro (R 2500), oder etwa 30 Euro pro Familie. Für Bewohner, die bisher über Euro 10 monatlich für Kerzen und Paraffin ausgeben, zahlt sich die Investition bereits nach drei bis vier Monaten aus.

Es ist nicht das erste Mal, dass Midvaal durch innovative und effiziente Regierungsführung hervorsticht. Die Gemeinde gilt als die am besten regierte der Provinz Gauteng und ging aus einer 2009 durch die provinzielle Planungskommission durchgeführten Studie als die Gemeinde mit der höchsten Lebensqualität in der Provinz hervor. Die ca. 95.000 Einwohner Midvaals werden seit 2000 vom politischen Partner der Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit regiert.

Dem African National Congress (ANC) ist die Erfolgsgeschichte Midvaals, der einzigen von der DA regierten Gemeinde in Gauteng, jedoch ein Dorn im Auge. Nachdem er sich auch bei den letzten Gemeindewahlen 2011 nicht durchsetzen konnte, und stattdessen der erst einunddreißigjährige DA-Bürgermeister Timothy Nast wiedergewählt wurde, versucht die Regierungspartei die Gemeinde mit Hilfe der Wahlkreiskommission der ANC-regierten Gemeinde Emfuleni anzugliedern und so eine neue ANC-Metropole zu kreieren.

Ginge es nach dem ANC, so wäre der Zusammenschluss der beiden Gemeinden im Oktober 2013, also noch lange vor den nächsten Gemeindewahlen 2016, abgeschlossen. Die DA wird mit allen Mitteln versuchen die Auflösung der erfolgreichen Gemeinde Midvaal zu verhindern.

Link zur Erfolgsgeschichte Midvaal: hier.

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letzte Änderung: 21.11.2012


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