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Stiftung für die Freiheit beim Bundesparteitag

Wolfgang Gerhardt spricht zu Besuchern der Stiftung
Wolfgang Gerhardt spricht zu Besuchern der Stiftung
Eine verstärkte Gleichgültigkeit der Freiheit gegenüber macht sich in Deutschland breit – es sind die Liberalen, die dies als erste spüren; und reagieren. Die Friedrich-Naumann-Stiftung wirkt diesem Besorgnis erregenden Trend seit dem Frühjahr massiv entgegen: Sie hat sich entschlossen, ihre inhaltliche Arbeit noch dezidierter als bisher am Wert der Freiheit auszurichten und ihren Namen entsprechend zu ändern.

Besuch von Guido Westerwelle
Besuch von Guido Westerwelle
Erstmals als „Stiftung für die Freiheit“ stellte Vorstandsvorsitzender Wolfgang Gerhardt die Friedrich-Naumann-Stiftung der liberalen Familie beim 58. ordentlichen Bundesparteitag der FDP in Stuttgart vor und die Resonanz auf diesen Schritt zum Neuanfang war positiv. Dass das Motto des Parteitages „Mehr Freiheit. Mehr Chancen.“ in die gleiche Richtung wies – kein Zufall, wie auch der FDP-Vorsitzende Guido Westerwelle bei seinem Besuch am Stand der Stiftung betonte.

Für die Freiheit

Rolf Bernd und Wolfgang Gerhardt im Gespräch
Rolf Bernd und Wolfgang Gerhardt im Gespräch
Er traf dort just in dem Moment ein, als Rolf Berndt, Geschäftsführendes Vorstandsmitglied der Stiftung, den Teilnehmern einer Besuchergruppe die Gründe für die Umbenennung und Neuausrichtung der Stiftung erläuterte: „Für viele rangiert im Wertekanon ein recht dürftiger Begriff von Gleichheit weit vor der Freiheit. Die weit reichende, umfassende Bedeutung von Freiheit für das Leben jedes Menschen im Sinne von Selbstbestimmung, Selbstverwirklichung und Selbstverantwortung ist in der öffentlichen Meinungsbildung und Wahrnehmung fast nicht mehr präsent“, sagte Berndt und konstatierte: „Die Demokratie ist zu vielen gleichgültig.“

Bei der Besuchergruppe rannte Berndt damit offene Türen ein. In der Diskussion äußerten einige das Gefühl, Politiker aller Parteien – die Liberalen ausgenommen – würden zunehmend hemmungslos in die Freiheiten und die Selbstbestimmung der Menschen eingreifen. Der beste Weg, dieses „unangenehme Gefühl“ loszuwerden sei, so einer der Gäste, „sich selbst zu aktivieren, etwas für die Freiheit zu tun“.

Zitate-Quiz und Website-TÜV

Der Gewinner des Quiz reist nach Brüssel
Der Gewinner des Quiz reist nach Brüssel
Solches Engagement unterstützt die Stiftung für die Freiheit gerne. Sie tut dies auch auf unterhaltsame Weise wie mit dem Quiz „Zitate der Freiheit“, bei dem die Besucher am Stand der Stiftung ihr Wissen testen konnten. Es galt, fünf zufällig aus einem Fundus von etwa 50 Zitaten ausgewählten Bonmots zur Freiheit die richtigen Autoren zuzuordnen – ein Quiz auf hohem Niveau, das der Sieger des Wettbewerbs dennoch in gerade einmal 22 Sekunden bewältigen konnte. Chapeau!

Website-TÜV der Virtuellen Akademie
Website-TÜV der Virtuellen Akademie
Auch für Beratung war Zeit in Stuttgart. Die Virtuelle Akademie bot am Stand einen Websitecheck an. Das Internet wird für die politische Arbeit immer wichtiger; deshalb nahmen zahlreiche Besucher das Angebot wahr, ihre Website in Stuttgart auf Herz und Nieren prüfen zu lassen.

Liberale Prominenz und internationale Gäste

Alexander Graf Lambsdorff MdEP
Alexander Graf Lambsdorff MdEP
Prominente Gäste gab es zuhauf: Alexander Graf Lambsdorff MdEP erläuterte die Arbeit der Liberalen in Brüssel, Daniel Bahr führte eine intensive Diskussion mit den Besuchern zum Thema Sozial- und Gesundheitspolitik, der FDP-Bundesgeschäftsführer Hans-Jürgen Beerfeltz erläuterte, wie die FDP es schafft, in der politischen Debatte als wichtige Kraft wahrgenommen zu werden. Der Parlamentarische Geschäftsführer der FDP-Bundestagsfraktion, Jörg van Essen, gab Einblicke in die Parlamentsarbeit.

Besuch aus dem Südkaukasus
Besuch aus dem Südkaukasus
Neben den Parteitagsdelegierten nutzten auch viele Gäste die Möglichkeit, sich über die Arbeit der Stiftung zu informieren oder ausführliche politische Gespräche am Stand zu führen. Dazu gehörten etwa eine Gruppe von Stiftungsstipendiaten oder auch eine Delegation hochrangiger Politiker aus verschiedenen Ländern des Südkaukasus. Und nicht zuletzt zeigten sich nahezu alle Vorstandsmitglieder der Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit am Stand, an dem es zu jeder Zeit etwas zu besprechen, zu sehen oder zu erleben gab.
letzte Änderung: 12.09.2008


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