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“Sofia ist jetzt ein richtiges Zentrum der Freiheit“

Regionalbüroleiter Ulrich Niemann erläutert die Ziele der Stiftung im neuen Büro
Regionalbüroleiter Ulrich Niemann erläutert die Ziele der Stiftung im neuen Büro
Mehr als vier Stunden dauerte der Empfang zur Einweihung des neuen Regionalbüros der Stiftung für Mittel-, Ost- und Südosteuropa, Südkaukasus und Zentralasien in Grand Hotel Sofia. Ein wahrer Ansturm von Gästen war zu verzeichnen: Vertreter der deutschen Wirtschaft in Bulgarien, der deutsche Botschafter Michael Geier, Politiker von den Parteien DPS (Bewegung für Rechte und Freiheiten), NDSV (Nationale Bewegung für Stabilität und Aufschwung) und „Neue Zeit“, Mitarbeiter deutscher und bulgarischen Verbände, Wissenschaftler und Journalisten kamen, um das Team der Stiftung für die Freiheit zu begrüßen, das Anfang des Jahres die neuen Büroräume in Sofia bezogen hatte. Das Hotelpersonal musste bald weitere Stühle für die Gäste heranschaffen.

Der bulgarsiche Umweltminister und Vizepräsident von Liberal International, Dževdet Čakărov, begrüßte die Stiftung als Liberal und als Mitglied der bulgarischen Regierung
Der bulgarsiche Umweltminister und Vizepräsident von Liberal International, Dževdet Čakărov, begrüßte die Stiftung als Liberal und als Mitglied der bulgarischen Regierung
Europaministerin Gergana Grãnèarova, die als erste die Gäste begrüßte, betonte die Rolle der Stiftung für die EU-Mitgliedschaft Bulgariens und für die demokratische Stabilität in Bulgarien in allen Jahren nach der Wende. Der Umweltminister und Vizepräsident von Liberal International, Dževdet Čakărov, berichtete in seiner Rede, wie die Bewegung für Rechte und Freiheiten (DPS) sich entwickelt hat, auch mit Hilfe der Beratung durch die Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit: Von einer Partei der türkischen Minderheit in Bulgarien zu einer Partei, die für liberale Ideale und Werte eintritt und nun bei den Europawahlen in Bulgarien ein hervorragendes Ergebnis erzielt hat – sie schickt vier Abgeordnete nach Brüssel, davon zwei mit muslimischem und zwei mit christlichem Hintergrund.

In ihren Grußworten äußerten die Redner ein breites Spektrum von Positionen zum organisierten Liberalismus in Bulgarien. Alle aber bewerteten die Entscheidung der Stiftung positiv, das neue Regionalbüro in Sofia anzusiedeln. „Diese Entscheidung ist ein Zeichen der Anerkennung für die Rolle Bulgariens als stabilisierender Faktor in der Region“, sagte Borislav Velikov, stellvertretender Vorsitzender der NDSV und Vorsitzender der Parlamentsfraktion seiner Partei.

„Diese Entscheidung ist eine hohe Auszeichnung für den organisierten Liberalismus in Bulgarien“, waren die Worte des stellvertretenden Vorsitzenden der DPS, Ljutfi Mestan, der die Gäste auch im Namen des Parteivorsitzenden Ahmed Dogan begrüßte. Er ergänzte in Anspielung auf neuere nationalistische Tendenzen in der bulgarischen Parteienlandschaft: „Nur die Zusammenarbeit zwischen den liberalen Parteien kann die Attacken des Nationalismus und des Populismus verhindern.“ Er erklärte, die DPS werde trotz der derzeitigen inneren Probleme der NDSV alles daran setzen, dass die derzeitige Koalitionsregierung aus Sozialisten, DPS und NDSV stabil bleibe.

Im Hinblick auf die Zusammenarbeit zwischen der Stiftung für die Freiheit und den bulgarischen Partnern waren sich alle Redner einig: Diese habe in den langen Jahren, in denen die Stiftung in Bulgarien tätig ist, hervorragend funktioniert.

Rolf Berndt wünscht dem neuen RB-Team viel Erfolg bei der Arbeit
Rolf Berndt wünscht dem neuen RB-Team viel Erfolg bei der Arbeit
„Sofia ist jetzt ein richtiges Zentrum der Freiheit“, sagte das Geschäftsführende Vorstandsmitglied Rolf Berndt in seiner Rede. Er hob die Bedeutung der Freiheit als Wert für alle menschliche Tätigkeiten hervor, und wünschte dem neuen Regionalbüroleiter Ulrich Niemann und seinem Team viel Erfolg bei der Verteidigung der liberalen Werte.

Lilia Kostova
letzte Änderung: 12.09.2008


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