Sofia: Fachtagung Mittel-, Südost- und Osteuropa

Ulrich Niemann, Rolf Berndt In Sofia hat die regionale Fachtagung der Region MSOE stattgefunden. Hierzu waren die Projektleiter aus den einzelnen Länderbüros sowie das Geschäftsführende Vorstandsmitglied der Stiftung, Dr. h.c. Rolf Berndt, und weitere verantwortliche Mitarbeiter der Geschäftsstelle in Potsdam und des Stiftungsbüros in Brüssel angereist.
Ziel der Konferenz war, die Arbeit der Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit in der größten Stiftungsregion mit insgesamt 26 Projektländern zu evaluieren und strategische Entscheidungen für die Zukunft zu treffen. Kernthema war die Weiterentwicklung der Arbeit der liberalen Stiftung unter sich ändernden Rahmenbedingungen in den neuen mittel- und osteuropäischen EU-Mitgliedsstaaten.

Mitarbeiter im Dialog Tenor der versammelten Experten war, dass aufgrund der langsamer als erwartet verlaufenden Demokratisierung in diesen Ländern und des zunehmend zersplitterten organisierten Liberalismus eine aktive Präsenz der Stiftung auch in Zukunft nötig sein wird. Insbesondere die enge Kooperation mit liberalen Parteien, Jugendorganisationen und Think-tanks wurden als wesentlich für die politische Bildungsarbeit und den politischen Dialog in der Region angesehen.

Kai-Olaf Lang von der Berliner Stiftung Wissenschaft und Politik Der Gastreferent Kai-Olaf Lang von der Berliner Stiftung Wissenschaft und Politik skizzierte in einem Impulsreferat die spezifischen Probleme des Liberalismus in den neuen EU-Mitgliedsländern. In Berichten der Projektleiter und Projektberater wurden Unterschiede und Gemeinsamkeiten in den einzelnen Regionen deutlich und unterschiedliche Ansätze in der Projektarbeit vorgestellt.
Ein weiteres wichtiges Thema war die Umbennung der Stiftung in die Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit und die damit einhergehende neue Kommunikationsstrategie. Das Geschäftsführende Vorstandsmitglied Rolf Berndt erläuterte das neue Stiftungskonzept, das das Ideal der Freiheit in den Fokus der Arbeit stellt.
Im Zentrum der Diskussion standen auch die zukünftige Kommunikationsstrategie der Region und die stärkere Verknüpfung mit dem deutschen und europäischen Liberalismus.
Deshalb fand in Sofia auch ein zeitgleiches Treffen des ELDR Coordination Committee statt, das als Plattform aller Stiftungen und vergleichbarer Organisationen in der ELDR fungiert. Diese Gelegenheit wurde genutzt und in einer zweistündigen Zusammenkunft gemeinsame Ziele und Interessen in der politischen Arbeit erörtert. Für die Zukunft wird von beiden Seiten eine noch stärkere Koordination und Kooperation der Aktivitäten in der Region angestrebt.
Durch die Fachtagung, die von einem abwechslungsreichen Rahmenprogramm inklusive eines Besuchs im bulgarischen Parlament begleitet wurde, konnten sich die Teilnehmer auch ein persönliches Bild vom neuen Regionalbüro machen und mit dem neuen Team in Sofia zum ersten Mal persönlich direkt zusammenarbeiten. Das klappte ganz hervorragend, was für eine sehr erfolgreiche Kooperation in der Zukunft hoffen lässt.





