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Social Media - Grundfertigkeit in der Internationalen Politik

Sie sind politische Hochkaräter, gut vernetzt und ständig im Einsatz: Die Regionalbüro-Leiter der Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit Ronald Meinardus und Rainer Adam – und zunehmend sind sie auch aktiv als Blogger, Tweeter und auf Facebook.

Diese Plattformen, auch Social Media genannt, sind inzwischen ein wichtiger Bestandteil bei ihrer Mission, freiheitliches Denken und liberale Werte global zu stärken. Beide haben erlebt, wie die politische Landschaft in Ihren Regionen neu definiert wird, die Öffentlichkeit sich organisiert und der Ruf nach Teilhabe, Fairness und Transparenz lauter wird.

In Ägypten beispielsweise wurden die Neuen Sozialen Medien (NSM) in Verbindung mit mobiler Technologie als zentraler Katalysator der Bürgerbewegung beschrieben. Bürger können nun immer und überall ihre Meinung äußern, diskutieren, und als Bürgerjournalisten live Fotos und Videos veröffentlichen.

Eine immense Chance für die Demokratie im Allgemeinen und liberale Institutionen im Besonderen – wenn die Umsetzung stimmt. Adam und Meinardus dürfen hier durchaus als Pioniere bezeichnet werden, denn sie haben Social Media zur Chefsache erklärt. Beide sind aktive Blogger, tauschen sich auf Facebook mit Lesern und Öffentlichkeit aus, und lassen Interessierte via Twitter in Echtzeit am aktuellen Geschehen teilhaben. Das führt zu hoher Authentizität und Glaubwürdigkeit, und geht mit immensen Lerneffekten für die Büros einher. Unser Stipendiat Carl Hinrichsen hat mit beiden ein Twitter-Interview gemacht und dabei erfahren: „Social-Media-Wissen kann man sich nicht anlesen – hier lernt man nur durchs Machen!“

Dokumentation des Interviews
letzte Änderung: 16.11.2011


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