Seminar zur Chancengerechtigkeit im Liberalismus

Theodor-Heuss-Akademie, Gummersbach Im Liberalismus gilt Leistung als Leitidee sozialer Gerechtigkeit: Einkommensunterschiede und die ungleiche Verteilung gesellschaftlich anerkannter Positionen sind gerechtfertigt, soweit sie dem unterschiedlichen Verdienst der Personen Rechnung tragen.
Voraussetzung dieser grundlegenden Wertentscheidung liberaler Politik ist die Möglichkeit der Gesellschaftsmitglieder zur Leistungserbringung. Konzepte der Chancengleichheit, gleicher Startchancen und Verfahrensgerechtigkeit bilden nicht erst seit Rawls einen elementaren Teil liberaler politischer Philosophien - die andere Seite der marktwirtschaftlichen Medaille. Entgegen ihrer Bedeutung in der theoretischen Fundierung liberaler Konzepte ist deren Verbindung mit dem Liberalismus in der öffentlichen Debatte oft wenig präsent.
Das Seminar wendet sich diesem Themenkomplex aus interdisziplinärer Perspektive zu. Referenten aus den Bereichen der politischen Philosophie und Soziologie, Praktiker aus den Bereichen Pädagogik, Justiz und Politik treten in einen konstruktiven Dialog und erörtern die Wurzeln des „mündigen Bürgers“.
Mehr zu diesem Seminar
Theodor-Heuss-Akademie





